Mit einem Frühlingskonzert eröffnete der Bratschist Ulrich von Wrochem das Kulturprogramm in der Hirzbacher Kapelle.


Ulrich von Wrochem, weltreisender Meisterbratschist, war nach vier Jahren erneut in Hirzbach zu Gast. Der 1944 geborene Künstler studierte in Berlin und Detmold und war schon mit 22 Jahren Solist an der Berliner Oper, beim Bayerischen Rundfunk und an der Mailänder Scala. Neben Soloauftritten, Konzerten in aller Welt und Plattenaufnahmen gibt er Meisterkurse in Europa, Asien und Amerika.
Am Vorabend des Himmelfahrtstages von einer Asienreise zurückgekehrt spielte er Werke die Suiten Nr. 2 und 3 von Johann Sebastian Bach, die Suite Nr. 1 von Max Reger und die unvollendet letzte Suite von Ernest Bloch. Als Bratschist gehört von Wrochem zu der Generation von Musikern, die sich als Interpreten verstehen, die immer auch eigene Kompositionen zur Aufführung bringen. In Hirzbach bezog er die gesamte Kapelle und den ehemaligen Chorraum in seine Improvisation mit ein.
Zu Beginn seines Auftritts hat er augenzwinkernd den Veranstaltungstitel korrigiert. Die Flügelfenster zum Chorraum geöffnet nannte er seinen Auftritt ein Konzert von Solo-Bratsche mit Vogelstimmen. Von seiner einfühlsamen Interpretation und seinem großen Können war das Hirzbacher Publikum begeistert.
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