Am einzigen sonnigen Tag der vorletzten Maiwoche hat der Verein für Kultur und Heimatgeschichte Hammersbach mit einer Gruppe von 20 Erwachsenen und sechs Kindern Aschaffenburg besucht.
Am einzigen sonnigen Tag der vorletzten Maiwoche hat der Verein für Kultur und Heimatgeschichte Hammersbach mit einer Gruppe von 20 Erwachsenen und sechs Kindern Aschaffenburg besucht.


Mit einer kleinen Verzögerung, der Höhe des Reisebusses geschuldet, der sich mit einer Fahrzeughöhe von 3,68 m um 18 cm zu hoch für die Durchfahrt durch das Marköbeler Untertor erwies, haben wir die Fahrt mit einer Millimeterarbeit des Fahrers durch die Nordstraße begonnen. Um 10.30 Uhr pünktlich vor Schloss Johannisburg angekommen, erfuhren wir im Schnelldurchgang viel über Geschichte von Gebäude und Stadt. Das heutige Schloss ist der Wiederaufbau des im 2. Weltkriegs zerstörten Renaissance-Gebäudes. Die Räume der ehemaligen kurfürstlich mainzischen Residenz beherbergen eine Vielzahl von Gemälden aus der Werkstatt des Wittenberger Malers Lucas Cranach.
Gesehen haben wir auch die weltweit größte Korkmodellsammlung, die römisch-antike Bauten, vornehmlich mit Gebäuden aus Rom, zeigt. In Friedrich von Gärtners Ideal-Rekonstruktion eines römischen Wohnhauses aus Pompeji, „Pompejanum“ genannt, erlebten wir uns in der Zeit zurückversetzt. Die Klarheit und Harmonie herrschaftlicher römischer Villen konnte eindrücklich erfahren und gespürt werden. Aktuell ist in der Villa die Sonderausstellung: „Die Griechen in Italien“ zu sehen, die Teil unserer Führung war. Nach einem Gang durch die Aschaffenburger Altstadt kamen wir pünktlich zum Champions-League-Finale wieder in Hammersbach an.
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