Mit diesen Worten begrüßte Hammersbachs Bürgermeister Michael Göllner vor wenigen Tagen etwa 15 Besucher im Historischen Rathaus in Marköbel zur Veranstaltung zum Thema "Förderung privater Baumaßnahmen" im Rahmen der Dorferneuerung. Katja Naumann vom Amt für Regionalentwicklung erläuterte nach der Begrüßung, welche Baumaßnahmen, in der Regel mit 30 % der förderfähigen Kosten, gefördert werden können. Immerhin besteht derzeit damit die Möglichkeit, pro Gebäude Zuschüsse von bis zu 30.000 € zu erhalten. Der Bereich, innerhalb dessen private Förderungen durch die Dorferneuerung durchgeführt werden können, wird für jeden Ortsteil individuell festgelegt. In der Regel sind dies die historischen Ortskerne mit der Altbausubstanz.
Der beauftragte Architekt, Klaus Heim, erläuterte anschließend, dass vor jeder geförderten Maßnahme eine Beratung durchgeführt wird. Das Ziel ist, die Bausubstanz in den Ortskernen zu erhalten, zu verbessern oder zu erneuern. Bei dieser Beratung werden die beabsichtigten Maßnahmen, bauliche Anforderungen sowie die Fördermodalitäten besprochen. Klaus Heim schreibt ein Protokoll dieser Beratung und kann kleinere Skizzen und Planungen für den Bauherrn anfertigen. Diese Leistung wird durch die Kommune sowie das Land Hessen finanziert und ist für Privatpersonen kostenlos. Als private Förderprojekte kommen Investitionen zur Sanierung von Gebäuden wie Dacheindeckung, Fassadenerneuerung, Erneuerung von Fenstern und Türen, Wärmedämmung in Betracht. Auch Baumaßnahmen zur Umnutzung und Erweiterung von Gebäuden und sogar Neubauten im alten Ortskern können gefördert werden, falls sie sich baugestalterisch in die vorhandene Struktur einfügen. Für alle Maßnahmen gilt, dass vor Erhalt einer schriftlichen Bewilligung des Zuschusses nicht mit der Maßnahme begonnen werden darf; ebenso dürfen vorher keine Aufträge an Firmen vergeben oder Material gekauft werden. Klaus Heim verdeutlichte die Möglichkeiten der Dorferneuerung für private Hausbesitzer an einigen Bildern aus anderen Maßnahmen im Main-Kinzig-Kreis.
Zum Abschluss der Veranstaltung bedankte sich Bürgermeister Michael Göllner bei den beiden Vortragenden und wünschte sich, dass durch die Dorferneuerung hoffentlich viele Investitionen ausgelöst werden, die dann auch zum großen Teil dem örtlichen Handwerk zugutekommen sollten.
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