Zweckverband zum gemeinsamen Gewerbegebiet arbeitet auf Hochtouren

Hammersbach

Vor kurzem trafen sich die Verbandsmitglieder der drei Kommunen Hammersbach, Limeshain und Büdingen zu einer Sitzung der Verbandsversammlung.

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Der Vorsitzende der Verbandsversammlung, Dr. Wolfgang Schönfeld, konnte neben den Mitgliedern der Verbandsversammlung auch die beiden Bürgermeister Michael Göllner und Adolf Ludwig begrüßen. Erich Spamer aus Büdingen ließ sich wegen einer Terminüberschneidung entschuldigen.

Zu Beginn der Sitzung stellte der in der vergangenen Sitzung auf Grundlage eines Interessensbekundungsverfahrens ausgewählte Projektsteuerer, Frank Heuser von der Land und Forst GmbH, seinen beabsichtigten Ablauf- und Zeitplan vor. So soll umgehend das Bebauungsplanverfahren begonnen werden. Im August soll es dann mit dem Umlegungsverfahren losgehen. Der Beginn der Erschließungsarbeiten könnte somit bereits im Frühjahr 2013 erfolgen. Frank Heuser wies darauf hin, dass der Zeitplan sehr ehrgeizig ist, und nur erreicht werden kann, wenn alle Beteiligten zügig und gründlich arbeiten. Wie sich die Mitglieder der drei Kommunen dies zu Herzen nahmen und bei diesem wichtigen Projekt gemeinsam an einem Strang ziehen zeigte sich in den allesamt einstimmig gefassten Beschlüssen. Der Verbandsvorstand wurde beauftragt einen entsprechenden Vertrag, der im Entwurf von der Versammlung diskutiert wurde, mit dem Projektsteuerer abzuschließen. Als nächster wichtiger Schritt wurde das Vermessungsbüro Schütz und Vollmer mit der Durchführung des Umlegungsverfahrens beauftragt. Ausserdem beschloss die Versammlung den Vorstand zu beauftragen, weitere Ingenieurverträge ab zu schließen.

Gegen Ende der Sitzung konnte der stellvertretende Verbandsvorsitzende, Adolf Ludwig aus Limeshain, berichten, dass die Gemeinden ein Landeszuschuss in Höhe von 75.000,-- € erhalten sollen. Diese Gelder werden für gemeindeübergreifende Projekte mit Modell- und Vorbildcharakter zur Verfügung gestellt. Der entsprechende Bescheid soll in Kürze vom Regierungspräsidenten persönlich überreicht werden. Verbandsvorsteher Göllner berichtete, daß der Vorstand einen Sachverständigen beauftragt hat, ein Wertgutachten über die Grundstücke zu erstellen, um im Umlegungsverfahren mit den betroffenen Landwirten und Eigentümern eine faire und letztlich auch rechtssichere Verhandlungsgrundlage zu haben. Weiterhin konnte berichtet werden, dass das Gebiet jetzt schon in den Fokus von einigen Interessenten gerückt ist und bereits einige Gespräche mit potenziellen Firmen und Investoren stattfinden. Der Vorteil dieser frühen Interessensbekundung ist, das Wünsche der potenziellen Erwerber direkt in das Bauleitverfahren einfließen und somit „mundgerechte“ Gewerbegrundstücke geschaffen werden können.


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