Als um 11 Uhr am vergangenen Sonntag das Rathaus seine schwere Tür öffnete sah sich Bürgermeister Friedhelm Engel sogleich von einer großen Gruppe Interessierter umgeben.
Er überbrückte, zusammen mit der Bauamtsleiterin Frau Christine Felder, die Zeit bis zum Eintreffen des Architekten Schwarz, der mit etwas Verspätung aus Berlin angereist war, mit Erläuterungen zum Prozess des Entstehens des Rathauses und dessen besonderer Bauweise als Passivhaus.
Die Besucher, sowohl Großkrotzenburger Bürgerinnen und Bürger, die zum Teil, nach eigenen Aussagen das erste mal im Rathaus waren, wie auch viele Auswärtige, zeigten sich interessiert und beeindruckt. Alle drei Führungen (11, 13 und 15 Uhr) waren sehr gut besucht und das Publikum ließ durch gezielte Fragen erkennen, dass es sich teilweise auch um Fachleute handelte. Die gleichzeitige Eröffnung der Bilder-Ausstellung des „Förderkreises Kultur“ im bewunderten und vielfotografierten Treppenhaus bildete eine gelungene Ergänzung an diesem Tag. Sicher hatten Pressemeldungen im Vorfeld, zum Großen Interesse an unserem Rathaus beigetragen. Wie zum Beispiel ein Artikel in der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ vom 27. Juni 2013, in dem es neben dem Bild des Großkrotzenburger Rathauses unter Anderem heißt: „Die Gelegenheit, ein Rathaus zu bauen, kommt höchst selten. Außer den Kirchen ist der Verwaltungssitz vielleicht der einzige Gebäudetyp, der den Anspruch, als Mittelpunkt und Repräsentanz des öffentlichen Lebens überdauern zu müssen, schon in sich trägt. Der Berliner Architekt Andreas Schwarz hat in Großkrotzenburg die einmalige Gelegenheit genutzt. Sein Rathaus strahlt Würde aus und lädt dazu ein, betreten zu werden. Das steile Satteldach knüpft an den Bautyp historischer Rathäuser an, die großen Fenster vermitteln zwischen innen und außen. Den Passivhaus-Standard sieht man ihm kaum an - zum Glück“. Mag sein, dass dieser Artikel das Seine dazu beigetragen, hat ein Fachpublikum anzulocken. Gleichwohl war der Tag der Architektur für Großkrotzenburg ein erfolgreicher Tag. Deshalb zeigte sich Bürgermeister Engel am Ende mit der Veranstaltung sehr zufrieden.
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