IKEA übernimmt Verantwortung für gesellschaftliche Herausforderungen. Auch Flüchtlingen, die nach Deutschland kommen, hilft der Möbelkonzern so unkompliziert und direkt wie möglich.
IKEA übernimmt Verantwortung für gesellschaftliche Herausforderungen. Auch Flüchtlingen, die nach Deutschland kommen, hilft der Möbelkonzern so unkompliziert und direkt wie möglich.
Schließlich gibt es im IKEA Sortiment viele der Dinge, die von den Neuankömmlingen besonders dringend benötigt werden. IKEA Deutschland hat ein Konzept für lokale Hilfe erarbeitet, in dem die IKEA Mitarbeiter eine zentrale Rolle spielen. Viele IKEA Mitarbeiter engagieren sich ehrenamtlich in Flüchtlingsprojekten, auch im Main-Kinzig-Kreis. Dies nahm die IKEA Zentrale in Hofheim-Wallau zum Anlass, 1,5 Millionen Euro speziell für Mitarbeiterhilfsprojekte bereitzustellen. Und so funktioniert‘s: Die jeweiligen IKEA Mitarbeiter melden den konkreten Bedarf an Produkten für ein Projekt, in dem sie aktiv mitarbeiten, und im jeweiligen Einrichtungshaus wird lokal entschieden, in welchem Umfang das Projekt unterstützt wird. Die Mitarbeiter kümmern sich darum, dass die Produkte auf schnellstem Weg bei den Bedürftigen ankommen. Auf diese Weise stellt IKEA sicher, schnell und unbürokratisch zu helfen, wo der Bedarf am größten ist.
Thomas Behler, Teamleiter im Kundenservice von IKEA Hanau, unterstützt Flüchtlinge zusammen mit seiner Mutter Brigitte Behler ehrenamtlich im Willkommenskreis Asyl Neuberg. Sie organisieren beispielsweise das Bestücken von Wohnungen für neuankommende Flüchtlinge. Sie sammeln und verteilen Sachspenden aus der Bevölkerung. An drei Tagen in der Woche wird Deutschunterricht für Anfänger und Fortgeschrittene angeboten. Außerdem gibt es einen Donnerstagstreff in Neuberg, bei dem man mit Geflüchteten bei Spiel und Spaß locker ins Gespräch kommen kann.
Thomas Behler zeigte sich begeistert über die Möglichkeit, mit der von IKEA Hanau gespendeten Neuware im Einkaufswert von 5000 Euro seinen Neuberger Schützlingen unter die Arme greifen zu können, und beispielsweise mit Wäscheständern, warmen Decken, Bettwäsche, Tassen und Tellern den Alltag und Neuanfang bei uns in Deutschland angenehmer zu gestalten.
Foto: IKEA Mitarbeiter Thomas Behler mit vier Geflüchteten, die in Neuberg dem Willkommenskreis Asyl bei der Verräumung der IKEA Spenden halfen.
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