„Nichts ist unmöglich“ hieß es vor einigen Jahren im Werbefernsehen.
„Nichts ist unmöglich – Erich Pipa“ könnte es aktuell heißen. Denn der SPD-Landrat setzte sich persönlich für die Sanierung der K889 ein. Trotz erheblicher Widerstände wurde sie vergangene Woche vom Kreisausschuss des Main-Kinzig-Kreises beschlossen. „Der jahrzehntelange Kampf gegen Windmühlen hat sich gelohnt. Ich hoffe, dass die unzumutbare Verkehrssituation für alle Anwohner nun so bald wie möglich beendet sein wird“, sagt der stellvertretende Ortsvereinsvorsitzende der Flörsbachtaler Sozialdemokraten, Jonas Jordan.
Ausschlaggebend für den Beschluss des Kreisausschusses war wohl der Besuch von Erich Pipa auf der Mosborner 250-Jahr-Feier. Der frühere Gemeindebeigeordnete Jürgen Jordan wies in seiner Rede zur Eröffnung des Festes daraufhin, dass „die Erkelchaussee bereits gestorben ist und heute leider nicht mitfeiern kann“. Die anwesenden Mosborner im Festzelt johlten und klatschten heftig Beifall. Der Landrat zeigte sich nachdenklich und machte sich noch auf der Rückfahrt selbst ein Bild vom Zustand der Straße. Finanziert wird die Sanierung in Höhe von 1,2 Millionen Euro aus Mitteln des Ergebnishaushaltes des Main-Kinzig-Kreises. Bereits am vergangenen Mittwoch startete die Ausschreibung. Die Bauarbeiten sollen im Frühjahr 2016 beginnen. Die Flörsbachtaler SPD-Bundestagsabgeordnete Bettina Müller freute sich: „Nach den Arbeiten an der B276 ist das ein zweiter wegweisender Schritt, um Flörsbachtal besser an die umliegenden Kommunen anzubinden.“
Ihnen ist etwas Interessantes aufgefallen im Main-Kinzig-Kreis? Schreiben Sie uns an info@vorsprung-online.de
















