Mit diesen Worten dankte der Vorstandsvorsitzende Klaus Kleespies von Bioenergiedorf Burgjoß im Spessart eG dem langjährigen Landtagsabgeordneten für das Engagement zu Gunsten dieses Projektes.
„Das Beispiel Burgjoß hat weit über die Grenzen des Main-Kinzig-Kreises hinaus Beachtung gefunden, weil hier Umweltschutz, Ressourcenverwertung und der Gemeinsinn der Dorfbewohner ein Beispiel gegeben habe, wie eine moderne ländliche Infrastruktur erfolgreich weiter entwickelt werden kann“, so Rolf Müller nach einem Rundgang durch das moderne Heizkraftwerk, das jetzt bereits für die vierte Heizperiode seit seiner Einweihung fit gemacht wird.
Stolz konnte Klaus Kleespies namens der Genossenschaft berichten, dass rund 85 Prozent der Haushalte in der Gemeinde Burgjoß an die „Bionenergieversorgung“ angeschlossen seien. Die Anlage selbst funktioniere ohne irgendwelche Beanstandungen, wobei der vergangene Winter mit seinen extremen Minusgraden und der lang anhaltenden Kälteperiode ohne Zusatzheizung bewältigt werden konnte.
Zu der aktuellen Kostensituation erläuterte Kleespies, dass die Nutzer der Anlage derzeit geringfügig günstiger mit Wärme versorgt werden können als durch den Einsatz von Heizöl. „Allerdings sparen alle Genossenschaftsmitglieder deutlich mit jedem Cent, den der Ölpreis steigt“, betonte der Genossenschaftsvorsitzende.
Foto: Wenn das Vorratslager komplett gefüllt ist, steht Rohstoffe für mindestens drei Monate zur Verfügung.
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