Die ersten Arbeiten auf der Kreisstraße 891 zwischen Jossgrund-Pfaffenhausen und Villbach sind abgeschlossen.
Seit Montag (12.10.) verläuft damit auch die Schülerbeförderung wieder wie zuvor. „Innerhalb von acht Wochen haben die Bauarbeiter den ersten Sanierungsabschnitt geschafft. Das ist angesichts der Zahl an einzelnen Maßnahmenschritten überaus schnell, wofür ich meinen Dank ausspreche“, erklärte Verkehrsdezernent Matthias Zach.
In seiner Funktion als Schuldezernent begrüßte er zudem, dass nun auch die Busse wieder so fahren wie zuvor. Seit dieser Woche gelten wieder die alten Fahrpläne für die Linien MKK-80, MKK-82 und MKK-83 sowie die Linien MKK-82A und MKK-83A der Anrufsammeltaxen. „Gerade für die Schülerinnen und Schüler, die auf diese Linien angewiesen sind, bedeutete die Baumaßnahme eine Umstellung und auch eine gewisse Einschränkung. Ich bedanke mich aber noch einmal für die Geduld aller Pendlerinnen und Pendler, zumal diese Straßensanierung nur unter Vollsperrung zwischen Pfaffenhausen und Lettgenbrunn durchgeführt werden konnte“, so Zach.
Die K891 im Bereich zwischen Pfaffenhausen und dem Weiler Villbach befand sich vor Beginn der Bauarbeiten in einem schlechten Zustand; über Jahre hinweg wurden Schlaglöcher und Unebenheiten bloß notdürftig ausgebessert. Seit geraumer Zeit galt auf der Strecke aufgrund der Straßenschäden sogar eine Geschwindigkeitsbegrenzung. Auf der kompletten Länge von rund sieben Kilometern wird die Kreisstraße erneuert und ausgebaut. Die Maßnahme verteilt sich auf drei Bauabschnitte, wobei der erste über 2,5 Kilometern Länge ab Pfaffenhausen nun abgeschlossen ist. Die Auftragssumme dafür beträgt rund 505.000 Euro. Neben der Fahrbahn nehmen sich die Bauarbeiter auch der Gehwege an, für die die Gemeinde Jossgrund die entsprechenden Mittel bereithält.
Ein genauer Zeitpunkt, wann mit dem Beginn des zweiten Bauabschnittes zu rechnen ist, kann zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht genannt werden, da der Main-Kinzig-Kreis auf die Bewilligung durch das Land Hessen angewiesen ist. „Jossgrund hat lange auf diese Sanierung warten müssen. Ich fordere die Landesregierung daher auf, auch den nächsten Schritt für die K891 mitzugehen und die Mittel zügig zu bewilligen“, erklärt der Kreisbeigeordnete Zach.
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