Wie können Rechenschwächen frühzeitig erkannt oder sogar verhindert werden?
Was müssen Lehrkräfte und Erzieherinnen tun, um bereits die Kleinsten für Zahlen zu begeistern? Dies waren jüngst Fragestellungen einer gemeinsamen Fortbildung von Grundschulen und Kindergärten in der Mittelpunktschule Kinzigquelle Sterbfritz.
„Jedes Kind soll möglichst früh, möglichst optimal und nachhaltig gefördert werden.“, formuliert der Hessische Bildungs- und Erziehungsplan die Zielsetzung. Die Sinntaler Grundschulen und Kindergärten pflegen seit vielen Jahren eine enge Zusammenarbeit mit dem Ziel, die Kinder bestmöglich zu fördern sowie den Übergang vom Kindergarten in die Schule und die damit einhergehenden Veränderungen zu erleichtern.
Um dieses Wissen über die gemeinsame Arbeit zu festigen und weiter auszubauen, fand auf Einladung der Mittelpunktschule Kinzigquelle Sterbfritz wieder eine gemeinsame Fortbildung zum Thema frühkindliche Bildung statt. Dieses Mal stand der Schwerpunkt Mathematik im Mittelpunkt der Fortbildung, an der Erzieherinnen sowie Lehrerinnen aus Altengronau, Mottgers, Sannerz, Sterbfritz, Weichersbach und Züntersbach teilnahmen.
Janet Weigand, Schulleiterin der Mittelpunktschule Kinzigquelle Sterbfritz und Sinntals Bürgermeister Carsten Ullrich eröffneten gemeinsam die ganztägige Veranstaltung. Unter der Leitung der fachkundigen Referentin Eva-Maria Maier widmete man sich den Fragen, wie man im Kindergarten bereits Kinder für Mathematik begeistern kann und was getan werden kann, um Rechenschwäche zu verhindern sowie Kinder mit Rechenschwäche individuell zu fördern.
Dabei wurde die Zusammenarbeit von Grundschulen und Kindergärten noch weiter vertieft sowie deren Wichtigkeit nochmals betont. Lehrerinnen und Erzieherinnen nahmen viele neue Ansätze sowie Ideen aus der Praxis mit nach Hause, die sie bald in tägliche Praxis umsetzen können.
Foto: Die Teilnehmerinnen der Fortbildung mit der Referentin Eva-Maria Maier (ganz links), Schulleiterin Janet Weigand (vierte von rechts) und Bürgermeister Carsten Ullrich.
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