Zach beim RP in Darmstadt wegen Ortsumgehung für Oberzell

Sinntal

Seit mehr als zehn Jahren beschäftigen sich der Main-Kinzig-Kreis, die Gemeinde Sinntal und Behörden des Landes Hessen mit der dringend erforderlichen Ortsumgehung Sinntal-Oberzell.

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Eine Zusage des zuständigen Ministeriums, das die Ortsumgehung grundsätzlich förderfähig sei, datiert vom 17. Juni 2002, dazwischen liegen die Zusage der Gemeinde aus 2003, das notwendige Baurecht zu schaffen und die Planungs- und Baubetreuungskosten zu übernehmen, ein Beschluss des Kreisausschusses über die Aufnahme in das Investitionsprogramm des Kreises und das Förderprogramm des Landes, eine negative Stellungnahme der Oberen Naturschutzbehörde, schriftliche Intervention des Landrates und des damals zuständigen Kreisbeigeordneten, weitere Raum-, botanische und zoologische Analysen, ein weiterer Beschluss des Kreisausschusses, die Ortsumgehung in den Regionalplan Südhessen aufzunehmen, ein Beschluss des Kreisausschusses, der den aufgrund einer veränderten Planung gestiegenen Kosten zustimmt und ungezählte Telefonate und Briefwechsel.

Der Kreisbeigeordnete Matthias Zach betont die Notwendigkeit der Maßnahme: „Neben Programmen wie ‚Spessart Regional‘ ist das Wirtschaftsförderung, wie sie der Main-Kinzig-Kreis sozusagen im Tagesgeschäft betreibt. Die Unternehmen vor Ort brauchen eine gute Infrastruktur, sonst sind die Standorte gefährdet“, erläutert er. „Mindestens ebenso wichtig ist der Lärmschutz für die Bevölkerung, die durch den hohen Anteil an Schwerlastverkehr auch nachts erheblich belastet wird.“ Die seitens der Gemeinde und des Kreises verfolgte Variante trägt nach Ansicht des Kreisausschusses den naturschutz- und wasserrechtlichen Belangen Rechnung, wie das Beispiel eines größeren Brückenbauwerks zum Artenschutz beweist.

Am 9. Januar ist ein Termin  beim Regierungspräsidium Darmstadt, zu dem der Kreisbeigeordnete auch von Bürgermeister Carsten Ullrich begleitet wird, hofft Matthias Zach die letzten Hindernisse aus dem Weg räumen zu können. „Im Doppelhaushalt 2014/15 haben wir die nötigen Mittel, immerhin 1,2 Millionen Euro, eingestellt. Jetzt warten wir nur noch auf ‚grünes Licht‘ für die Maßnahme. Die gemeinsam entwickelte Trassenführung wird nach meiner Auffassung den Bedürfnissen von Menschen, Natur und Wirtschaft gleichermaßen gerecht, so dass ich sehr optimistisch bin, eine positive Entscheidung herbeiführen zu können“, hofft Matthias Zach.


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