Einrichtungsleiterin Ute Callsen und Pflegedienstleiterin Elke Möser konnten das Wohn- und Gesundheitszentrum Lebensbaum im Sinntaler Ortsteil Sterbfritz bei herrlichem Frühlingswetter präsentieren.
Einrichtungsleiterin Ute Callsen und Pflegedienstleiterin Elke Möser konnten das Wohn- und Gesundheitszentrum Lebensbaum im Sinntaler Ortsteil Sterbfritz bei herrlichem Frühlingswetter präsentieren.
Anlässlich des Besuchs der Ersten Kreisbeigeordneten Susanne Simmler wurde die Vielfalt der Dienstleistungen unter einem Dach mehr als deutlich. Die neue Aufsichtsratsvorsitzende der Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises war extra nach Sinntal gekommen, um sich die noch junge Einrichtung mit ihren Konzepten – orientiert an den Quartierskonzepten und dem Modell der 5. Generation von stationären Pflegeeinrichtungen – vorstellen zu lassen. Gemeinsam mit Geschäftsführer Dieter Bien erläuterten Callsen und Möser die Gesamtkonzeption des Hauses sowie die unter einem Dach befindlichen Dienstleistungen. Die Pflegeeinrichtung selbst ist organisiert nach dem Wohngruppen- und Hausgemeinschaftskonzept. „Aus dieser Organisationsstruktur heraus ist es eine Besonderheit des Hauses,“ so Callsen, „das wir über keine Produktionsküche verfügen sondern in den Wohngruppen bzw. Hausgemeinschaften gekocht wird.“
Das Wohn- und Gesundheitszentrum wurde am 2. Juli 2012 in Betrieb genommen und verschaffte sich gerade wegen der zahlreichen Angebote, die hier zusammengeführt wurden, innerhalb kürzester Zeit viel Aufmerksamkeit. „Hier sind neben unserem Angebot der stationären Altenhilfe, die Ärztliche Gemeinschaftspraxis, die DRK-Rettungswache und der Ambulante Dienst der Main-Kinzig-Kliniken untergebracht,“ stellte die Einrichtungsleiterin dar. Darüber hinaus, so Callsen, haben zahlreiche Vereine und Verbände im Haus einen Platz und teilweise eine neue Heimat gefunden. So finden hier regelmäßige Sprechstunden oder Beratungsgespräche des VdK, der AG-Hospizdienst Hana/Main-Kinzig-Kreis, des Betreuungsverein Main-Kinzig e.V. und des Pflegestützpunktes des Main-Kinzig-Kreises statt. Auch der Verein Generation Mensch e.V. bietet regelmäßig Veranstaltungen zu den Themen Gesundheit, Alter und Pflege an.
Geprägt wird die Einrichtung laut Geschäftsführer Bien aber nicht nur von einer engen Zusammenarbeit mit den Dienstleistern unter dem eigenem Dach sondern auch durch enge Kooperationen mit den Haus- und Fachärzten, Kliniken/Krankenhäusern der Region, Apotheken, Fahrdiensten bzw. Krankentransportunternehmen, KG-Praxen und Sanitätshäusern. Die seelsorgerische Begleitung der Senioren wird über die evangelische und katholische Kirchengemeinde gewährleistet. Es werden regelmäßig Gottesdienste im Hause angeboten und die benachbarte katholische Kirchengemeinde plant den Bau eines Verbindungsweges zwischen der Kirche und dem Lebensbaum, um den Bewohnern der Einrichtung die Teilnahme am Gottesdienst in der Kirche zu ermöglichen. Dies ist ein weiterer Schritt zur Integration der in der Einrichtung wohnenden Menschen in die Gemeinde.
„Was mich besonders freut,“ erklärt Vizelandrätin Susanne Simmler, „ist die Kooperation mit der Bildungspartner Main-Kinzig GmbH. Da mir die Schaffung von VHS-Angeboten im ländlichen Raum ein besonderes Anliegen ist, bin ich begeistert, dass hier bereits Sprach- und Gesundheitskurse für die Bürger angeboten werden. Auch an dieser Stelle ist das Wohn- und Gesundheitszentrum eine großartige Bereicherung für die Bürger der Region.“
Foto: Einrichtungsleiterin Ute Callsen (links) und Pflegedienstleiterin Elke Möser (rechts) stellen der Ersten Kreisbeigeordneten Susanne Simmler das Wohn- und Gesundheitszentrum Lebensbaum in Sinntal-Sterbfritz vor.
Ihnen ist etwas Interessantes aufgefallen im Main-Kinzig-Kreis? Schreiben Sie uns an info@vorsprung-online.de