Sylvia Ruppel zu Gast im Jugendhilfezentrum Don Bosco

Sinntal

Was lange währt wird endlich gut. Lange war ein Besuch der leitenden Direktorin des Landesschulamtes Sylvia Ruppel im Jugendhilfezentrum Don Bosco Sannerz geplant und bereits dreimal verschoben.

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Doch vergangene Woche hatten sich die Chefin der Landesschulbehörde im Main-Kinzig Kreis mit ihrem Mitarbeiter Steffen Krüger (Förderschullehrer), der zur Zeit ins Landesschulamt abgeordnet ist, auf den Weg in das Sinntal gemacht. Die Gäste wurden von Pater Christian Vahlhaus (Einrichtungsleiter) und seinem Leitungsteam – Franz Fußnegger (Schulleiter), Heiko Schreiber (Leiter Berufliche Bildung) und Regina Kriegsmann (Erziehungsleitung) mit einer Tasse Kaffee und leckeren Kuchen aus dem Ausbildungsbereich Küche & Service begrüßt. „So gut werden Sie bei uns nicht versorgt,“ stellte Frau Ruppel schmunzelnd fest.

Pater Vahlhaus stellte die Angebotspallette der Einrichtung vor und es folgte ein Rundgang durch die Werkstätten, Schule, Förderwerkstatt, Wohngruppe und die intensivpädagogisch-therapeutische Wohngruppe Murialdo. Beeindruckt zeigten sich Ruppel und Krüger von dem differenzierten Konzept der Johann-August-Waldner Schule und insbesondere der Arbeit in der Förderwerkstatt. Hier wird Kindern und Jugendlichen, die über lange Zeit den Schulbesuch aktiv oder passiv verweigerten, wieder Spaß und Sinn am Lernen vermittelt. Das Training Sozialer Kompetenzen nimmt dabei einen großen Raum ein und wird verbunden mit natur- und erlebnispädagogischen Elementen sowie Coolnesstraining.

In einem intensiven Austausch konnten die gegenseitigen Erwartungen diskutiert werden. Pater Vahlhaus war es ein besonderes Anliegen, von Frau Ruppel die Perspektiven für die Förderschulen auf dem Hintergrund der Inklusionsdebatte zu erfahren. In diesem Zusammenhang konnte Heiko Schreiber als positives Beispiel gelungener inklusiver Beschulung die kleinen Klassen in der Berufsschule nennen. Im ersten Ausbildungsjahr werden Auszubildende mit Reha-Status mit den anderen Auszubildenden in kleinen Klassen erfolgreich beschult. Ein weiterer Diskussionspunkt waren die Erwartungen des Landesschulamtes an das Jugendhilfezentrum und insbesondere an die Johann-August Waldner Schule mit dem Schwerpunkt sozialer-emotionaler Entwicklung.

Es war früher Nachmittag als sich die Direktorin des Landesschulamtes Sylvia Ruppel und ihr Mitarbeiter Steffen Krüger verabschiedeten. Von beiden Seiten wurde der Austausch als sehr bereichernd und informativ empfunden, den es fortzuführen gilt.


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