Der Streit um eine Zigarette ist Anfang Mai diesen Jahres im Jugendhilfezentrum „Don Bosco“ in Sinntal-Sannerz eskaliert.
Der Streit um eine Zigarette ist Anfang Mai diesen Jahres im Jugendhilfezentrum „Don Bosco“ in Sinntal-Sannerz eskaliert.
Zunächst flogen Wortfetzen, dann ein Eis und zum Schluss eine Faust. Der Schläger saß bereits zum zweiten Mal in diesem Jahr auf der Anklagebank im Amtsgericht Gelnhausen.
Bereits im September 2013 war der 19-Jährige an einer Auseinandersetzung beteiligt, damals schlug er seinem Widersacher einen Zahn aus. Anfang Januar diesen Jahres wurde er wegen vorsätzlicher Körperverletzung zu 50 Arbeitsstunden bei einer gemeinnützigen Einrichtung verurteilt. Knapp vier Monate später schlug der Schreinerlehrling dann erneut zu. Diesmal ging es um eine Zigarette, die das spätere Opfer von ihm wollte. Nach einem verbalen Streit wurde der Angeklagte mit einem Eis beworfen, woraufhin er sich mit einem Faustschlag revanchierte. Eine aufgeplatzte Oberlippe war die Folge.
Dass er auch diesmal um eine Strafe nicht herumkommen würde, ahnte der 19-Jährige offenbar schon vor der Verhandlung und kümmerte sich bereits um eine Stelle, bei der er gemeinnützig arbeiten kann. Die brauch er jetzt auch: Diesmal wurde er verwarnt und zu 70 Arbeitsstunden verurteilt, die er binnen drei Monaten ableisten muss. Das Urteil ist rechtskräftig.
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