Ausgrenzung von NS-Verfolgten am Beispiel Maintal

Maintal
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In einem gemeinsamen Projekt der Albert-Einstein-Schule Maintal und des Brüder-Schönfeld-Forums haben sich die beiden bilingualen Geschichtskurse der 10. Jahrgangsstufe von Sara Klüppelholz und Bernhard Siever auf eine ganz besondere Spurensuche begeben.

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Die Schülerinnen und Schüler beschäftigten sich anhand von sechs Einzelschicksalen mit dem Thema „Die Ausgrenzung von NS-Verfolgten am Beispiel Maintal“ und erstellten auf der Grundlage von digitalem Quellenmaterial, das ihnen vom Vorsitzenden des Brüder-Schönfeld-Forums, Herbert Begemann, zur Verfügung gestellt wurde, Podcasts, die sich mit dem Leben von den NS-Verfolgten Lothar Strauß, Isaak Schönfeld, Karl Diez, Käthe Jonas, Marie Rauch und Hilde Stern auseinandersetzten. Bei diesen Opfern der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft handelte es sich Bürgerinnen und Bürger Maintals, die aus unterschiedlichen Motiven verfolgt wurden. Sie waren jüdische Mitbürger, politisch Verfolgte oder „Euthanasie“-Opfer.

Im Rahmen ihrer Arbeit führten die Zehntklässler ein Projekttagebuch, sichteten das Material, führten Interviews durch und suchten mit ihren Aufnahmegeräten auch ehemalige Wohnhäuser, Gräber und andere Plätze auf, um Geschichte auch vor Ort erlebbar und sinnlich erfahrbar zu machen. Sie nahmen teilweise auch Kontakt zu den Nachfahren der Opfer auf. Dabei stand ihnen Herr Begemann mit Rat und Tat immer zur Seite. Ein Großteil der Podcasts wurde in englischer Sprache aufgenommen.

Vorläufiger Schlusspunkt des Geschichtsprojekts war eine Ortsbegehung der beiden Gruppen mit ihren Lehrkräften in Hochstadt, die von Herrn Begemann fachkundig und viel Empathie durchgeführt wurde. Die Schülerinnen und Schüler zeigten sich sehr interessiert und erfuhren zum Beispiel, wo sich die frühere Synagoge in Hochstadt befand und was es mit den Stolpersteinen im alten Ortskern der Gemeinde auf sich hat. Im kommenden Schuljahr ist eine Begehung der anderen Stadtteile Maintals und eine Tagesfahrt zur Gedenkstätte Hadamar geplant. Begemann und Siever, die gemeinsame Wurzeln im Weserbergland haben, hatten bereits in den letzten Jahren zusammen mehrere Aktionen und Veranstaltungen durchgeführt. Mit dem aktuellen Projekt wird die langjährige enge und vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen dem Brüder-Schönfeld-Forum und der Albert-Einstein-Schule auch unter den Erschwernissen der Corona-Pandemie fortgesetzt.



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