Maintal: 210 neue Fünftklässler am Albert-Einstein-Gymnasium

Maintal
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Die Albert-Einstein-Schule in Maintal geht mit rekordverdächtigen 210 Fünftklässlern, die sich auf sieben Klassen verteilen, in das neue Schuljahr. Im Rahmen einer in drei Etappen stattfindenden Einschulungsfeier im Atrium der Schule wurden die "Neu-Einsteiner" am Dienstag herzlich begrüßt. Schulleiter Claus Wörn dankte in seiner Begrüßungsrede für das Vertrauen der Eltern und führte aus, dass es an einer offenen und selbständigen Schule wie dem Albert-Einstein-Gymnasium eine moderne und zeitgemäße Lernkultur gebe, an der die individuelle Förderung einen ganz besonderen Stellenwert habe.

Ausgehend von den vier „K“ thematisierte Wörn im direkten Austausch mit den Schülerinnen und Schülern die Begriffe Kommunikation, Kooperation, Kritikfähigkeit und Kreativität, die im Schulalltag der AES von besonderer Bedeutung seien. Der Schulleiter forderte die Neu-Einsteiner auf, fantasievoll und neugierig zu sein, und beendete seinen Redebeitrag mit einem Zitat des Namenspatrons der Schule, Albert Einstein: „Ich habe keine besondere Begabung, sondern bin nur leidenschaftlich neugierig.“

Dann trat die Stufenleiterin der fünften und sechsten Klassen, Claire Lambrecht, ans Mikrofon und thematisierte mögliche Gefühle und Gedanken der neuen Einsteiner: Ungeduld, Vorfreude, vielleicht aber auch ein mulmiges Gefühl und viele Fragen. Sie wandte sich dann mit sehr persönlichen Worten an die Fünftklässler: „Ihr werdet auf all diese Fragen bald eine Antwort bekommen! Wie sie im Einzelnen ausfallen wird, kann man jetzt natürlich noch nicht genau sagen. Aber wenn ihr offen und freundlich auf die Menschen zugeht, wenn ihr euch bemüht, euer Bestes zu geben, wenn ihr euch nicht gleich von möglichen Rückschlägen entmutigen lasst, sondern positiv und engagiert an die Dinge rangeht und sagt, ,Mensch, das kriege ich schon hin!´, dann habt ihr mit Sicherheit eine gute Zeit auf der Albert-Einstein-Schule. Denn wir als Schule wollen genau das: dass ihr euch bei uns wohlfühlt. Und wir werden alles tun, was wir tun können, um euch dabei zu unterstützen. Ihr seht also, wir müssen im Team zusammenarbeiten, und dann kriegen wir das schon hin.“

Stefan Jäger stellte in seiner Eigenschaft als Vorsitzender des Schulelternbeirates die besondere Kompetenz des Albert-Einstein-Gymnasiums im Digitalen heraus. Hier sei die Schule so gut aufgestellt, dass er immer wieder von Elternbeiräten anderer Schulen beneidet werde. Die digitalen Möglichkeiten würden an der Schule voll ausgeschöpft. Jäger rief die anwesenden Eltern zum Mitgestalten der Schulwirklichkeit auf.

Für den Verein der Freunde und Förderer der Albert-Einstein-Schule wünschte Dr. Irmgard Körber den neuen Einsteinschülern ebenfalls ein erfolgreiches Schuljahr und warb für eine Mitgliedschaft im Förderverein. Sie nannte Beispiele der finanziellen Förderung der Schule und stellte dabei vor Allem das große finanzielle Engagement des Fördervereins bei der Anschaffung der digitalen Whiteboards heraus. Der Förderverein hatte auch in diesem Jahr wieder für jede 5. Klasse eine Spielekiste mit Pausengeräten zusammengestellt, da, so Körber, Bewegung Spaß mache und gesund sei. Sie lobte auch das große Engagement der Schulsanitätsdienstes, der ebenfalls von Fördergeldern des Vereins profitiere.

Für das Schulsprecherteam hießen Justin Daschek und Luisa Schlüter die Fünftklässler willkommen und versprachen dafür zu sorgen, dass sich die neuen Schülerinnen und Schüler am „Einstein“ wohlfühlen. Zugleich ermunterten sie die Neu-Einsteiner zu einer Mitarbeit in der Schülervertretung. Die SV-Vertreter lobten die gute Zusammenarbeit zwischen Lehrer- und Schülerschaft, was keineswegs eine Selbstverständlichkeit sei.

Dann las Frau Lambrecht die Namen aller Schülerinnen und Schüler der einzelnen 5. Klassen vor, machte sie mit ihren Klassenlehrerinnen und Klassenlehrern sowie den Tutorinnen und Tutoren aus den 9. Klassen bekannt und entließ die einzelnen Lerngruppen nach dem obligatorischen Gruppenfoto auf der Bühne in Richtung ihrer Klassenzimmer, wo sie dann ihre erste Unterrichtsstunde im Gymnasium zu absolvierten. Parallel dazu hatte der Förderverein für die Eltern einen Imbiss im Atrium der Schule vorbereitet.

Musikalisch umrahmt wurde die Einschulungsfeier vom Ensemble Musik. Die Schülerinnen und Schüler aus dem Wahlunterricht von Fabian Galler der letztjährigen 9. Jahrgangsstufe hatten ihren facettenreichen Auftritt in eigener Regie geplant und wurden begeistert gefeiert. Unter der professionellen Leitung von Nicole Giersbeck brachte die Tanz AG besonderen Schwung in die Veranstaltung und animierte das Publikum zu rhythmischem Mitklatschen. Gezeigt wurden Paartänze der Standardsektion Walzer und Tango, Cha-Cha-Cha als lateinamerikanischer Tanz und Hip-Hop als Gruppentanz. Die Tänzerinnen und Tänzer machten der Auszeichnung „tanzsportbetone Schule“ und „schulsportbetonter Verein“ wieder einmal alle Ehre und zauberten ein Lächeln auf viele Gesichter.

Der Tag der Einschulung in das Einsteingymnasium begann mit einer Einladung zu ökumenischen Gottesdiensten in die evangelische Kirche in Bischofsheim, die von der Religionslehrerin Nathalie Baron sowie der Pfarrerin Kirsten Schulmeyer, der Vikarin Johanna Moschke, dem Pfarrer Hans-Hermann Klüh und den Schülerinnen Sophia Scherp, Janina Meyer und Kiara Jäger organisiert worden waren. Viele Kinder und ihre Familien kamen dieser Einladung nach. Das Thema der Gottesdienste war das Bauen von Brücken. So sprach Baron von „Brücken, die wir gar nicht wahrnehmen, Brücken, die wir zueinander schlagen, indem wir aufeinander zugehen, Trennungen überwinden; Neugier oder schlichtweg Interesse, das wir aneinander zeigen.“ Kiara blickte auf die vergangenen Jahre, die durch Corona geprägt waren zurück: „In den letzten Jahren mussten viele Menschen spüren, wie sehr ihnen die menschlichen Kontakte, die Begegnungen fehlten. Für viele waren das Mobiltelefon und der Computer eine wichtige digitale Brücke zu Freunden und Verwandten. All‘ dies hat deutlich gemacht, dass wir Menschen einander brauchen und aufeinander angewiesen sind.“ Bernhard Siever begrüßte die Anwesenden im Namen der Schulleitung und rief den Fünftklässlern ein „Herzliches Willkommen“ zu. Er wünschte allen Anwesenden einen unvergesslichen Einschulungstrag und versprach, dass alle an der Schule den Fünftklässlern helfen wollten, die Brücke von der Grundschule ins Gymnasium sicher zu überqueren. Die Texte, Lieder und Segensworte sollten den Fünftklässlern Mut zusprechen in der Gewissheit, dass sie auf ihren neuen Wegen nicht allein sind.

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