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Den Schülerinnen und Schülern wurde der Mord an Museumswärter Peter Willer präsentiert, der an fünf Stationen mit Hilfe kriminaltechnischer Untersuchungen gelöst werden sollte. Zu deren Verständnis lernten sie jeweils zuerst die genutzte Physik in Experimenten kennen, so dass sie einen Querschnitt durch die Optik, Mechanik, Elektrostatik, Atomphysik und Elektronik erhielten.

Die erste Station befasste sich mit dem Nachweis von Blutflecken mittels Luminols, wozu zunächst Versuche zur spektralen Zerlegung von Licht, zu Absorption und Emission und zur Lumineszenz durchgeführt wurden. An der zweiten Station stellten die Schülerinnen und Schüler anhand von Laserlicht und des Simulationsprogrammes „Newton II“ die Flugbahn der Projektile nach. Die Schülerinnen und Schüler untersuchten an der dritten Station zum einen den am Tatort vorgefundenen Schuhabdruck mit Hilfe einer elektrostatischen Matte. Um deren Funktionsweise zu verstehen, beschäftigten sie sich zunächst in mehreren Versuchen mit der Influenz und der Polarisation.

Die Funktionsweisen von Lupe und Mikroskop standen im Mittelpunkt der vierten Station. Hier konnten die Teilnehmenden in Experimenten die Brennweite von Linsen bestimmen und ein eigenes Mikroskop bauen. Im Zuge ihrer Ermittlungen wurde von den Schülerinnen und Schülern anschließend das Kaliber und die Länge der am Tatort gefundenen Patronenhülse bestimmt sowie eine mikroskopische Analyse der von der Spurensicherung ausgehändigten Haare vorgenommen.

Die fünfte Station befasste sich schließlich mit den Eigenschaften und Besonderheiten von Fingerabdrücken. Um diese besser vergleichen zu können, experimentierten die Schülerinnen und Schüler mit Prismen in einer Laserbox und bauten anschließend selbst ein Vergleichsmikroskop. Die Einsteinschülerinnen und Einsteinschüler waren rundum begeistert vom Schülerlabor und vom Campus der Goethe-Universität.

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