Ein besonderes Ereignis hat die Erich Kästner-Schule in Maintal-Bischofsheim in ein Haus der Begegnung verwandelt: Das gemeinsame Fastenbrechen, das um 17:30 Uhr begann, vereinte Gäste unterschiedlichster Herkunft und religiöser Überzeugung unter einem Dach.
Der vollständig gefüllte Mehrzweckbereich mit rund 250 geladenen Gästen war beredtes Zeugnis dafür, welchen Stellenwert Gemeinschaft und Verständigung an dieser Schule genießen.
Berührende Worte auf der Bühne
Eröffnet wurde der Abend durch den Schulsprecher, der die Gäste begrüßte, sowie durch den stellvertretenden Schulleiter, der in seiner Ansprache die Bedeutung des interreligiösen Miteinanders für das Schulleben betonte. Besonders bewegt zeigte sich das Publikum von der Rede der Mitorganisatorin Aylin Yikilmaz, die eindringlich schilderte, wie bereichernd es ist, als Schule mit vielen Weltreligionen gemeinsam zu feiern und voneinander zu lernen. Ihre Worte machten deutlich: Was diese Schule ausmacht, ist nicht nur Wissen – es ist das Herz, das all ihren Angeboten innewohnt.
Wissen über Religionen spielerisch erleben
Ein gemeinsames Quiz an einem interaktiven Board lud dazu ein, das eigene Wissen über verschiedene Weltreligionen spielerisch zu vertiefen. Die Fragen regten nicht nur zum Nachdenken an, sondern förderten auch den lebhaften Austausch zwischen Schülerinnen und Schülern, Lehrenden und Gästen. Dieser niedrigschwellige Zugang zu religiösen Themen zeigte einmal mehr, wie Schule als Ort des Lernens und des Dialogs wirken kann.
Ein Buffet als Zeichen der Offenheit
Herzstück des Abends war ein imposantes Buffet, das durch zahlreiche Essensspenden – auch von umliegenden Restaurants – möglich gemacht wurde. Den beteiligten Gastronomiebetrieben gebührt an dieser Stelle ein besonderer Dank für ihre Großzügigkeit und ihr Engagement. Ihre Unterstützung trug maßgeblich dazu bei, dass der Abend zu einem kulinarischen Erlebnis wurde, das Brücken zwischen Kulturen und Traditionen baute.
Spenden für einen guten Zweck
Neben dem Fest des Beisammenseins war auch die soziale Verantwortung spürbar: Eine Spendenaktion für den Bau eines Brunnens erzielte eine beachtliche Resonanz. Die gesammelten Mittel sollen Menschen in Not zugutekommen und zeigen, dass das Miteinander an der Erich Kästner-Schule über den eigenen Schulhof hinausreicht. Eltern, die sich bereitwillig an der Aktion beteiligten, verdienen für ihr Engagement ebenfalls herzlichen Dank.
Kinderecke und familiäre Atmosphäre
Damit auch die jüngsten Besucher auf ihre Kosten kamen, stand eine eigens eingerichtete Kinderecke zum Basteln bereit. Die familiäre Atmosphäre des gesamten Abends machte deutlich: Dieses Fest war für alle gedacht – jung und alt, Angehörige aller Religionen und Kulturen.
Dank an alle Beteiligten
Ein solches Ereignis gelingt nicht ohne ein engagiertes Team im Hintergrund. Die Hauptorganisation lag in den Händen von Dina Ataei, Aylin Yikilmaz und Ayse Güner – ihnen gilt ein ganz besonderer Dank für ihren unermüdlichen Einsatz und ihr Herzblut, mit dem sie diesen Abend möglich gemacht haben. Tatkräftig unterstützt wurden sie von Svenja Brückner, Mohammad Rasuli, Zeynep Jäger, Ayse Güler, Denis Gado, Rita Zaumseil, Florian Biegel und Sebastian Fritsch, ohne die das Fastenbrechen in dieser Form nicht hätte stattfinden können. Ebenso danken wir den Eltern für ihre Bereitschaft und ihr Vertrauen sowie allen Gästen, die mit ihrer Anwesenheit diesen Abend zu dem gemacht haben, was er war: ein lebendiges Zeichen dafür, dass Vielfalt keine Herausforderung ist, sondern eine Bereicherung.

Kolleginnen und Kollegen, Dina Ataei, Sebastian Fritsch (stellv. Schulleiter), Svenja Brückner, Mohammad Rasuli und Aylin Yikilmaz.

Ankommen ab 17.30 Uhr.

Bildschirm.

Kolleginnen und Kollegen Sebastian Fritsch, Svenja Brückner, Mohammad Rasuli, Denis Gado, Zeynap Jäger mit Tochter.

Aylin Yikilmaz.
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