Die Jugend der Natur- und Vogelschutzgruppe Bad Orb trifft Vorbereitungen für den anstehenden Winter.







Nachdem Weisbecker auf die Arbeitsschritte einer Säuberung einging, wurden auch die Verhaltensweisen im Winter von Tieren auf dem Boden, wie z.B. dem Igel erläutert. Die zwei Fachmänner rieten im allgemeinen Laub und kleinere Äste nicht aus dem Garten abzutransportieren sondern liegen zu lassen, da der Igel sich gerade während seinem Winterschlaf in solchen, für den Igel warmen Haufen wohl fühlt. Weisbecker gibt diese Tipps ganz nach dem Motto: „Den Garten aufräumen statt ausräumen“. „Es wäre schon hilfreich alle Blätter, das gemähte Gras und die kleineren Äste auf einer Stelle im Garten zu sammeln, um somit dem Igel ein ideales Winterlager zu liefern.“, ergänzte Otto Böhlke.
Nach der lehrreichen Unterrichtseinheit ging es für die Kinder an den praktischen Teil des Nachmittags. Gestärkt mit heißem Kakao und hausgemachten Kuchen ging es hinaus in den großen Wildgarten. Einige Kinder rösteten Esskastanien über dem angefeuerten Ofen, andere tobten über das weitläufige Gelände. Zuletzt wurden noch die sogenannten „Futterboys“ befüllt. Dabei handelt es sich um kleine Futterstationen für Vögel zur Fütterung im Winter. Diese wurden von den Kindern mit Sonnenblumenkernen befüllt. Zum Schluss durfte jedes Kind solch eine Futterstation mit nach Hause nehmen, um die Vögel auch im Winter ausreichend mit Futter versorgen zu können. Weisbecker entschied sich kurz vor Ende des Nachmittags, jedem Kind eine eigens gefräste Futterkerze zur weiteren Fütterung der heimischen Vogelwelt in den Wintermonaten zu schenken.
Im Anschluss wurden die gerösteten Esskastanien gegessen. Dabei berichteten die Kinder Heinz Weisbecker und Otto Böhlke von Erlebnissen in der Natur die sie mit Freunden erlebt haben. Hiermit klang der gemütliche Nachmittag im Orber Haseltal aus.
Text und Fotos: Maximilian Weisbecker
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