Tanja Gethöffer bleibt Erste Vorsitzende

Bad Orb

Zur diesjährigen Jahreshauptversammlung kamen dieser Tage die Mitglieder des bundesweit tätigen Vereins Eltern medizingeschädigter Kinder e. V. in Bad Orb zusammen, um die Vereinsaktivitäten Revue passieren zu lassen, die anstehenden Projekte zu besprechen und einen neuen Vorstand zu wählen.

CID
Stadt Schlüchtern

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Wie die erste Vorsitzende, Tanja Gethöffer, mit ihrem Rechenschaftsbericht darlegte, hat der Verein im abgelaufenen Jahr neben seiner Kernaufgabe, der Betreuung betroffener Familien, viel Wert auf die Öffentlichkeitsarbeit und auf Fachgespräche gelegt. So fanden unter anderem Gespräche mit dem Hessischen Minister für Soziales und Integration, Stefan Grüttner, ebenso statt, wie mit Landrat Erich Pipa, den Bundestagsabgeordneten Dr. Katja Leikert und Bettina Müller sowie dem Landtagsabgeordneten Michael. Zudem traf sich Tanja Gethöffer erstmals zu einem Meinungsaustausch mit Klinik-Chefärzten in der Region im Rahmen eines Runden Tisches, um mögliche Vorgehensweisen in der Prävention zur Vermeidung von Behandlungsfehlern und in der Nachsorge und Betreuung der Familien zu besprechen.

Die Versammlung vereinbarte auf Vorschlag der 1. Vorsitzenden, dass man sich in den kommenden Monaten verstärkt im Sinne des Selbsthilfecharakters in ganz Deutschland engagieren wolle. So gibt es beispielsweise in Berlin schon eine größere Gruppe des Vereins. Zudem ist ein Freizeitprojekt in der Region für betroffene Familien und Geschwisterkinder geplant.

In der anschließenden Diskussion dankten die Mitglieder dem Vorstand unter der Leitung von Tanja Gethöffer für das große Engagement und wählte den Vorstand einstimmig neu. Tanja Gethöffer bleibt 1. Vorsitzende. Unterstützt wird sie in der Vereinsleitung von ihrem Ehemann Christian, der erneut zum 2. Vorsitzenden gewählt wurde. Susanne Thümmel übt die Funktion der Schriftführerin aus und Sandra Agne verwaltet die Kasse.

Abschließend dankte Tanja Gethöffer der bisherigen, kommissarischen Kassiererin, Elke Feit, für ihr Engagement und ihre Unterstützung im Team. Ebenso dankte sie allen Mitgliedern für ihr Engagement. Weitere Informationen zum Verein gibt es unter www.eltern-medizingeschaedigter-kinder.de.


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