Eine Reise ins alte Rom

Bad Orb
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Und schon ist sie wieder vorbei, die schönste Zeit im Jahr. Die 10 Tage des Zeltlagers der KjG Bad Orb vergingen wie im Flug.

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Wohlbehalten und größtenteils wehmütig kehrten ca. 100 Kinder mit den Reisebussen letzte Woche zurück nach Bad Orb und hatten vermutlich eine Menge zu erzählen. Jetzt heißt es wieder ein Jahr warten, bis zum nächsten Zeltlager.

Die vorangegangenen zehn Tage hatten die Kinder mit gleichaltrigen neuen und alten Freund*innen in Zelten verbracht und dem Alltag den Rücken gekehrt, getragen vom Thema des Zeltlagers, „Das Römerlager“. Dabei hatte das Wetter nicht enttäuscht und fast volle 10 Tage Sonne geliefert, in denen dementsprechend viele tolle Dinge erlebt werden konnten. So gab es zu Beginn der 10 Tage ein großes Geländespiel, in dem man Materialien im Wald sammeln und tauschen musste, sowie eine Nachtwanderung mit lösen von Aufgaben unter Sternenhimmel. Ein paar Tage später ging es dann auf 2-Tageswanderung nach Tann, wo eine Nacht zusammen in einer Turnhalle verbracht und am nächsten Tag zusammen das Schwimmbad besucht wurde. Als die bis dahin 70-köpfige Zeltlagergemeinschaft daraufhin wieder zum Zeltplatz nach Hilders zurückkehrte, wurden sie von weiteren knapp 30 Kindern des Schnupperlagers empfangen, die ab dann fünf Tage lang die Zeltlagergemeinschaft erweiterten. Noch am selben Abend feierte die vereinte Gruppe zu guter Musik in der Lagerdisko. Am Tag darauf, dem Sonntag, stand der Reli-Tag, also der thematische Tag, auf dem Programm. Vormittags durchliefen die Kinder in ihren Gruppen verschiedene altersentsprechende Stationen, die sich thematisch am Thema „vermüllte Erde“ orientierten und konnten dabei viel Neues lernen. Am Nachmittag wurden verschiedene Bastelarbeiten zum Thema „Upcycling“ angeboten. So wurden beispielsweise aus Tetra-Packs Geldbörsen gebastelt. Außerdem wurden nach Lust und Laune Schilde, Traumfänger und Kerzen erstellt. Den Abschluss des Reli-Tags bildete ein gemeinsamer Gottesdienst.

An den restlichen Tagen des Zeltlagers, die nicht mit Großaktionen gefüllt waren, kam keineswegs Langeweile auf. Der Platz selbst hatte mit seiner großen Spielwiese sehr viele Möglichkeiten zu bieten. Gemäß des Wetters kam es immer wieder zu kleinen oder großen Wasserschlachten. Außerdem kam es fast jeden Abend zu einem oder gleich mehreren Fußball- oder Juggermatchs, wo fair und gemischt in allen Altersklassen um den Ball oder den Jug gekämpft wurde. Zu jeder Uhrzeit war auch die Jurte besetzt, da sie zu Gesellschaftsspielen wie Werwolf oder Monopoly einlud, oder um einfach nur den Schutz vor der Sonne zu genießen. Zu den üblichen Dauerrennern wie Bändchen knüpfen, Speckstein feilen und T-shirts batiken war auch wie im vergangenen Jahr das Henna Tattoo ein großer Hit. Viele Kleingruppen wanderten außerdem zu den unterschiedlichsten Ausflugszielen in der Nähe des Zeltplatzes. Sehr beliebt dafür war die Wasserkuppe mit ihrer Sommerrodelbahn oder eine Runde Apfel und Ei in der Hilderer Innenstadt. Und ehe sich die Kinder versahen stand auch schon der bunte Abend und damit die letzte Nacht im Zelt vor der Tür. Am bunten Abend durften sich die Kinder noch einmal in Wetten gegen die Betreuer*innen beweisen und danach das heiß ersehnte Schokofondue plündern. Am letzten Tag wurden nur noch bei sengender Hitze die Zelte geputzt und abgebaut, bevor es viel zu früh zurück in die Heimat ging.

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