Bad Orb: Streit um Verkehr in der Altstadt

Bad Orb
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Im Rahmen der Diskussion zur Öffnung der Bad Orber Altstadt für Fahrzeuge nimmt die CDU-Fraktion in der Bad Orber Stadtverordnetenversammlung im Rahmen einer Pressemitteilung Stellung und fordert Bürgermeister Weiss dazu auf, Klarheit zu schaffen. Nachdem seit nun mehr fast zwei Jahren über eine weitergehende Öffnung der Bad Orber Altstadt für Fahrzeuge bis 18 Uhr diskutiert worden sei, habe Bürgermeister Weiss eine Umfrage gestartet.

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"Dabei entschied sich eine große Mehrheit der Teilnehmer gegen eine weitere Ausdehnung der Öffnungszeiten. Seitdem ist den letzten Wochen wenig passiert. Aus dem Grund fordern die Christdemokraten Bürgermeister Weiss auf zu erklären, wie die Öffnungszeiten künftig geregelt werden", heißt es in einer Pressemitteilung.

Für die CDU erklären hierzu Fraktionsvorsitzender Michael Kertel sowie sein Stellvertreter Alfred Palige: „Unsere eindeutige Position ist, dass die Bad Orber Altstadt auch in Zukunft soweit wie möglich frei vom Verkehr bleiben muss. Diese Position entspricht dem Bürgerwillen und ist auch im Hinblick auf die Stellung der Stadt als Tourismusstandort sicherlich nachvollziehbar und geboten. In diesem Kontext sollte Bürgermeister Weiss, in dessen alleinige Zuständigkeit die Ausweisung der Öffnungszeiten für den Verkehr gehört, für Klarheit sorgen. Die Bad Orber Bevölkerung wartet auf seine Entscheidung“.  

Die Position einiger Geschäftsinhaber, die Öffnungszeitung bis 18.00 Uhr auszuweisen, fußt ganz offenbar auf den stetigen Umsatzrückgang im Einzelhandel der vergangenen Jahre. Diese Entwicklung wurde jetzt durch die Corona-Pandemie massiv verstärkt. Diesem Umstand und den Sorgen, wie Einwänden der Betriebe muss nach Ansicht der CDU Fraktion Rechnung getragen werden und zwischen der Stadt Bad Orb und dem Einzelhandel substanzielle Vereinbarungen zur Verbesserung der Attraktivität Bad Orbs als Einkaufsstadt, nicht nur durch bauliche Maßnahmen, geführt werden. Dazu zählen unter anderem überfällige Marketing-Projekte der Kurgesellschaft und wichtige, längst beschlossene Maßnahmen etwa im Bereich des ruhenden Verkehrs.

„Es langt doch bei weitem nicht aus, dass im Rahmen des Brandschutzes neue Parkzonen eingezeichnet werden, Parkplätze dann wegfallen und die Anlieger der Innenstadt eine Situation vorfinden, in der sie alleine gelassen werden. Wie werden diese Festlegungen in Zukunft eigentlich kontrolliert? Man muss den Verkehrsteilnehmern schon sagen, wo sie in Zukunft parken sollen. Die Stadtverordnetenversammlung hatte hierzu beschlossen, im Bereich des Anwesens „Schiffershof“ eine Fläche aufzukaufen, die als Parkraum genutzt werden soll. Leider liegt diese Fläche seit Monaten brach – passiert ist nichts. Auch das schon seit langem beschlossene Parkhaus am Parkplatz „Seboldswiesen“ ist bis heute weder konzipiert noch auf dem Weg der Entstehung. Beide Projekte würden einen Beitrag dazu leisten, die Parksituation in der Innenstadt deutlich zu entlasten. Der SPD-FBO-dominierte Magistrat ist hier wie in so vielen anderen Dingen erstaunlich untätig. Insofern wünschen wir uns in der Innenstadt ein strukturierteres und zielführendes Vorgehen von Seiten des Magistrats und des Bürgermeisters mit einem Verkehrskonzept für die Bad Orber Innenstadt sowie ein tragfähiges Einzelhandelskonzept. Beide Konzepte sollten eigentlich schon längst auf dem Tisch liegen“, so Kertel und Palige weiter.

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