Besinnliche Momente im großen Trubel des 16. Internationalen Blasmusikfestivals

Bad Orb
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Von überall werden die Klänge der Blasmusik wieder zu hören sein, wenn sich am zweiten Septemberwochenende über 1.000 Musikerinnen und Musiker aus neun Nationen in Bad Orb treffen.

Neben den großen Feierlichkeiten und den einzigartigen Konzerten bleibt aber für die Musiker und Gäste auch Zeit, inne zu halten und bei der ökumenischen Bergandacht am Samstagnachmittag, 10. September 2022 um 14:30 Uhr, die ruhigen Augenblicke des Festivals und die leisen Töne der Orchester zu genießen.

Die ökumenische Bergandacht ist seit 2008 fester Bestandteil des Programms und immer ein Moment der Ruhe und der inneren Einkehr inmitten des ganzen Treibens zu Füßen des Molkenbergs. Die christliche Zeremonie wird von vier teilnehmenden Orchestern als auch durch die Vertreter der katholischen und evangelischen Kirche gestaltet. In diesem Jahr sorgen das Dechový orchestr ZUŠ Přelouč aus Tschechien, das Jugendorchester „Harmonie“ Gresaubach, der Musikverein Wasserburg/Günz und das Københavns Jernbane Orkester aus Dänemark für die musikalische Umrahmung der Bergandacht.

Die Pröbstin Sabine Kropf-Brandau vom Sprengel Hanau-Hersfeld und der Weihbischof Professor Dr. Karlheinz Diez vom Bistum Fulda werden mit Gästen und Besuchern sowie den Musikerinnen und Musikern die Bergandacht feiern. Pröbstin Sabine Kropf-Brandau ist Mitglied des Rates der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck und der Landessynode. Gottesdienste zu halten, gehört zu den ihren häufigsten Amtspflichten: etwa bei Kirchenjubiläen und weiteren besonderen Anlässen.

Professor Dr. Karlheinz Diez ist Weihbischof des Bistums Fulda und gehört der Glaubenskommission, der Kommission für Ehe und Familie und der Unterkommission für den interreligiösen Dialog der Deutschen Bischofskonferenz an. 2021 wurde er zum Domdechanten des Fuldaer Domkapitels gewählt.

Nach der Zeremonie wird eines der Orchester auch weiterhin die Besucher musikalisch unterhalten. Vom Molkenberg aus können Besucher und Musiker die gesamte Konzertmeile überblicken und sogar das Festzelt am Anfang des Kurparks ist zu sehen. Getragen durch den Wind hört man die vielen unterschiedlichen Melodien aus der Innenstadt bis hinauf auf den Bad Orber Hausberg. An diesem Rückzugsort kamen Jacob de Haan bei seinem Besuch im Jahr 2010 die ersten Ideen zu seiner Komposition „Call of the Valley“, die dann zwei Jahre später im Rahmen einer Serenade von den beiden Bad Orber Orchestern welturaufgeführt wurde.

„Es gibt das einmalige Erlebnis, bei der Bergandacht auf dem Molkenberg zu stehen und die Musik der unterschiedlichen Orchester und Gemeinschaften bis hinauf zu hören, musikalisch wieder. Die Musik ist wie der Pfeifenrauch der Indianer, der hinaufsteigt, um ihren großen Geist milde zu stimmen. Ist das nicht die Bedeutung von Blasmusik – die Zuhörer einzubinden, mitzunehmen, ja auch zu berühren? Genau das findet in Bad Orb statt: ein internationaler Ruf der Musik und ein Miteinander der Länder Europas“, so beschreibt Jacob de Haan das eigens für Bad Orb geschriebene Stück.

Das dreiteilige Werk beginnt in festlich marschierendem Tempo, gefolgt von sakraler Musik, abseits der Bühne spielenden Instrumentengruppen und einem kleinen Marsch für Blechbläser und Flöten. Der dritte Satz ist eine Parade, bei der sich das geteilte Orchester aus verschiedenen Richtungen auf die Bühne zu bewegt.

Die Bergandacht beginnt um 14:30 Uhr. Um 13:40 Uhr und 14 Uhr fährt ein kostenloser Shuttle-Bus ab der Bedarfshaltestelle Salinenplatz/Polizei zum Molkenberg. Bei schlechter Witterung findet die Ökumenische Bergandacht in der St.-Martins-Kirche statt.


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