Für vorbildliche denkmalpflegerische Sanierungsmaßnahmen erhielten vor wenigen Tagen Christa und Bernhard Acker einen Zuschuss aus dem Fördertopf des Denkmalschutzes.
Für vorbildliche denkmalpflegerische Sanierungsmaßnahmen erhielten vor wenigen Tagen Christa und Bernhard Acker einen Zuschuss aus dem Fördertopf des Denkmalschutzes.
Landrat Erich Pipa dankte den Besitzern eines Kulturdenkmals für ihre Bereitschaft, wertvolle historische Bausubstanz zu erhalten.
Der Denkmalbeirat des Main-Kinzig-Kreises hat zur Förderung der gelungenen Sanierung einen Zuschuss in Höhe von 6.000 Euro gewährt. Landrat Erich Pipa überreichte jetzt den erfreuten Hausbesitzern die Zuwendung. „Die Zuschüsse des Main-Kinzig-Kreises sollen eine Anerkennung sein, für die große Leistung, die hinter diesen Projekten steckt“, erklärte der Landrat.
Das eingeschossige, giebelständige Wohnhaus mit ausladendem Mansardendach und angeschlossener Scheune in der Burgstraße in Bad Orb wurde 1913 erbaut und in den Jahren 2011 bis 2012 komplett saniert, so dass es wieder bewohnbar ist. Das Kulturdenkmal gehörte dem Großvater der Familie Acker, die vor zwei Jahren mit den Renovierungsarbeiten begannen, inzwischen bewohnt die Tochter das Haus. Einen großen Teil der Arbeit erledigten die Eheleute in eigener Regie mit Unterstützung des örtlichen Handwerks. Die Holzofenheizung wurde durch eine in Lehmputz eingebettete Wandheizung ersetzt. Statt einer Außendämmung wurde eine Innendämmung eingebaut, um die äußere Gebäudehülle zu erhalten. Die Installationen für Strom, Wasser und Abwasser wurden komplett erneuert und ein Kanalanschluss gelegt. Das Dach ist neu eingedeckt, Türen und Fenster denkmalschutzgerecht ersetzt. Die Farbe auf dem Sandsteinsockel wurde entfernt.
Foto: Erich Pipa (rechts im Bild) überreicht Christa und Bernhard Acker einen Zuschuss zur Sanierung des denkmalgeschützten Wohnhauses.
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