Windkraft in Bad Orb: Kritik an forsa-Umfrage und Investor Strauß

Bad Orb
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Mit großem Erstaunen und Verwunderung hat die Energiegenossenschaft Main-Kinzigtal eG laut einer Pressemitteilung festgestellt, "dass der Verein Gegenwind nun mit Henning Strauß, einer der Eigentümer von dem größten Arbeitgeber der Region einen Sponsor für die Durchführung einer Forsa-Umfrage gefunden hat. Doch wer glaubt, hier Ergebnisse einer repräsentativen Umfrage zu erfahren, sieht sich schnell hinter die Fichte geführt."

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Der Autor der Fragen lenke den Bürger schnell dahin, wo er ihn haben wolle. Entsprechend sei das Ergebnis: "Forsa war hier nur das ausführende Organ. Mit einer repräsentativen Umfrage hatte dieses Vorgehen nichts zu tun. Ein Schelm, wer Böses dabei denkt. Nach langen Sitzungen und Beratungen wurden in der Regionalversammlung schon vor Jahren in einem höchst demokratischen Verfahren festgelegt, wo Windvorranggebiete Sinn machen und alle Kommunen ihren Anteil zur Energiewende beitragen können. Soll hier aus egoistischen Gründen diese Bemühung ausgehebelt werden? Diese Frage stellt sich uns, die wir seit Jahren erfolgreich die Energiewende in der Region vorantreiben."

Die benachbarten Kommunen Biebergemünd und Jossgrund, die ebenfalls von der Windplanung betroffen seien, hätten bisher keinerlei derartige Aktivitäten unternommen: "Ganz im Gegenteil: In einer von uns besuchten Informationsveranstaltung im Jossgrund zum Thema Photovoltaikfreiflächen wie auch Windenergie spricht Mathias Bien, Fraktionsvorsitzender der Freien Wähler, von einer Bereicherung durch Erneuerbare Energien. In der Jossgründer Bevölkerung wird über das Orber Gebaren nur mit Kopfschütteln reagiert. Hier scheint man dem Kurort um Jahre voraus zu sein. Bürgermeister Röder legt dabei größten Wert darauf, dass sich die Bürger auch finanziell an den Projekten beteiligen können. So haben alle etwas davon. Und um einmal die Relationen aufzuzeigen, um die es in Bad Orb geht: Ein Windrad beansprucht ca. 1 Hektar Wald, im Kurort gibt es 2.000 Hektar davon. Also: Was soll das? Die jetzigen Aktivisten gegen Windenergie müssen sich schon von Ihren Kindern und Kindeskindern fragen lassen, warum sie die Zukunft des Ortes mehr blockieren als gestalten. Dies fragt sich auch der Vorstand der Energiegenossenschaft Main-Kinzigtal eG", heißt es abschließend in der Pressemitteilung.

 


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