30 Kinder waren der Einladung des Vereins gefolgt, die Schäfer Fabian Römer und Marc Kevin Metzler und ihre 65 Schafe und zwei Ziegen in ihrem Stall zu besuchen. Seit rund zehn Jahren haben die Beiden das Gelände an den Hängen des Salmünsterer Bergs Zug um Zug ausgebaut und damit das Werk vom Opa fortgeführt. Die Schafe werden eingesetzt, um die Verbuschung von Streuobstwiesen (z.B. Langer Weg) oder künftig das Gelände des Solarfeldes am Bäckersberg zu verhindern und umweltfreundlich kurz zu halten. Sie betreiben aktiven Landschaftsschutz, wo Maschinen nicht eingesetzt werden können. Die Ziegen fressen das, was die Schafe nicht mögen.15 bis 20 Stunden die Woche opfern die Schäfer für Ihre Tiere, je nach Jahreszeit. Nein! Mit Wölfen hatten sie noch keinen Kontakt! Dies und noch viel mehr erfuhren die Kinder von Fabian und Marc Kevin. Wie weit unsere Kinder von der Natur entfernt sind, zeigt die Frage eines Jungen. Ihm war der Unterschied zwischen den bereits geschorenen Merinoschafen und einem verletzten, ungeschorenem Tier aufgefallen. Und so fragte er ernsthaft, warum dieses Schaf eine Weste anhabe?

Weiter ging es aber im Programm mit dem Bau von Osternestern. Erich Scholz hatte dafür über 600 Nägel in Baumscheiben eingeschlagen. Eine tagelange Arbeit bei der Menge an angemeldeten Kindern. Und alle Finger noch heil! Mit meterlangen Wollfäden wurde die Nägel umspannt und ein Grundgerüst gebildet. Das erforderte einiges an Geduld und Konzentration. Gut, dass genügend Helferinnen und Helfer vom Verein zur Seite standen. Doris Scholz hatte sich von den Schäfern Rohwolle besorgt, diese gewaschen und getrocknet und auseinandergerupft. Damit wurde das Nest schön weich gepolstert, bevor für jedes Nest das Namensschild des Handwerkers erstellt wurde. Zuletzt wurde es mit Süßigkeiten und gefärbten Ostereiern vom Hof Sonnenberg bestückt. Fertig! Wegen der hohen Beteiligung mussten zwei Gruppen gebildet werden.

Während die einen bastelten, übte sich die zweite Gruppe in Bewegungsspielen und allerlei Lustigem unter Anleitung von Siggi Zeus, unserem Kinderflüsterer. Da kam Spaß nicht zu kurz und warm wurde es auch jedem. Da kam der Kowalski-Kuchen, warmer Kakao von Frank Polej oder Wasser bzw. Apfelsaftschorle zur Stärkung gerade recht. Fast restlos wurde alles vertilgt. Petra Noll half nicht nur beim Basteln, sondern half auch den Kuchen in die Serviette zu bekommen. Doch es kam, wie es kommen musste! Das Ende – in Form der Eltern, die ihre Lieblinge wieder abholen kamen. „Ein rundum gelungener Saisonauftakt mit begeisterten Kindern, wie die Eltern uns in den Folgetagen berichteten. Alle Helferinnen und Helfer zufrieden, sehen wir gelassen der nächsten Veranstaltung „Wir feiern den Löwenzahn“ am Samstag, den 27. April entgegen. Und innerhalb einer Woche sind vier Kinder und drei Elternteile dem Verein neu beigetreten. So kann das weitergehen“ schmunzelt ein zufriedener Vorsitzender.

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Text und Fotos: Bertwin Dehmer


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