Die Rabbinerin Dr. Ulrike Offenberg (Berlin/Hameln) spricht auf Einladung des Arbeitskreises „Jüdisches Leben/Stolpersteine“ am Donnerstag, 14. November, ab 19.30 Uhr, im Alfons-Lins-Haus zum Thema „Jüdinnen und Juden in Deutschland über ihre Erfahrungen mit Antisemitismus“.
In ihrem Vortrag geht die Rabbinerin insbesondere darauf ein, in welchen Lebensbereichen sich Ablehnung und Vorurteile zeigen und wie Jüdinnen und Juden damit umgehen. Dr. Ulrike Offenberg hat in einem mehr als zweijährigen Forschungsprojekt der Hochschule für jüdische Studien Heidelberg zu diesen Fragen gearbeitet. Im Projekt wurden Interviewpartner nach ihren Erlebnissen und ihren Bewältigungsstrategien befragt: Die Auskünfte seien bedrückend.
Kurz vor Abschluss des Forschungsvorhabens verübte die Hamas am 7. Oktober 2023 das Massaker im Süden Israels. Seither ist auch der Antisemitismus in Deutschland in erschreckender Weise präsent. Was bedeutet das für jüdisches Leben hierzulande? Rabbinerin Dr. Ulrike Offenberg wird über das mehrjährige Projekt „Jüdische Reaktionen auf Erfahrungen mit Antisemitismus“ berichten.
Der Eintritt zu dem Vortrag ist frei.

Foto: Dr. Offenberg
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