Mit einer Retrospektive von Claus Fried setzt der Kulturkreis Bad Orb (Vorsitzender: Werner Johanns) seine Reihe „Kunst im Kleinsten Haus“ fort.
Claus Fried ist das Pseudonym für den Bad Orber Klaus Stutzer. Er zeigt in der Ausstellung einen Überblick über seine Arbeiten der letzten 40 Jahre, beginnend mit dem Erstlingswerk, einem Naturobjekt mit dem Titel „Orkan“, bis hin zu brandneuen Kohlezeichnungen aus 2024.
Klaus Stutzer, von Beruf Apotheker, später Schulleiter der PTA-Lehranstalt in Frankfurt, gründete 1985 „natur-art“ - Gestaltung von Natur-Objekten und Fertigung von Kohlezeichnungen - unter dem Pseudonym Claus Fried. Seine meist in schwarz/weiß gehaltenen Arbeiten zeigte er in der Vergangenheit in zahlreichen Ausstellungen, darunter in exklusiven Büroeinrichtungs- und Möbelhäusern im Großraum Rhein-Main, im Palmengarten Frankfurt sowie in Berxen bei Bremen, in Darmstadt, Hanau, Gelnhausen und beim „Dialog der Elemente“ im Gartensaal der Bad Orber Konzerthalle. Die Ausstellungseröffnung findet am Freitag, 1. November 2024 um 18 Uhr statt, und wird durch den Gitarristen Michael Diehl, Besuchern der Vernissage des „Dialog der Elemente“ und des Konzertes zur Ausstellung mit der Sängerin Florezelle Amend als Duo „2inJoy“ noch gut bekannt, musikalisch begleitet. Zahlreiche Auftritte absolvierte Michael Diehl, ein Meister des Gitarrenspiels, im In- und Ausland.
Die Ausstellung im Kleinsten Haus wird am 17. November, ab 17 Uhr mit der Finissage zu Ende gehen. Zum Abschluss wird der Künstler in einer Power-Point-Vorführung die Entstehung und die Entwicklung von „natur-art“ aufzeigen. Da Claus Fried mehrfach auf seine Lesung bei einer der letzten Ausstellungseröffnungen des „Dialog der Elemente“ angesprochen, und nach einer Wiederholung gefragt wurde, wird er am Sonntag, 10. November, ab 17 Uhr, im Kleinsten Haus erneut seine Eindrücke beim Besuch von San Francisco unter der Überschrift „San Francisco - als schaue ich in einen Spiegel“ vortragen. Die Ausstellung ist vom 2. bis 17. November, jeweils von Freitag bis Sonntag von 14 bis 17 Uhr geöffnet - sowie nach telefonischer Vereinbarung (06052 1380). Der Künstler wird zu allen Terminen anwesend sein. Der Eintritt ist zu allen Veranstaltungen frei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Kohlezeichnung „ Zebramutter mit Kind“ von Claus Fried. Foto: Stutzer/Fried
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