Bad Orb: Windpark-Betreiber Ørsted weist Vorwürfe zurück

Bad Orb

Christoph Markl-Meider, Leiter PR & Kommunikation der Ørsted Onshore Deutschland GmbH in Regensburg, nimmt zum Artikel "Ørsted hält am Bau von Windrädern fest", in dem Heinz-Josef Prehler, Vorsitzender von Gegenwind Bad Orb e.V., dem Unternehmen ein Täuschungsmanöver vorwirtf. Ørsted will in den Gemarkungen Bad Orb, Biebergemünd und Jossgrund einen Windpark bauen.

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"Als Unternehmen, das sich der Energiewende und einer nachhaltigen Zukunft verpflichtet fühlt, möchten wir auf die geäußerten Vorwürfe eingehen und unsere Position klarstellen. Wir begrüßen es sehr, dass sich die Bürgerinnen und Bürger mit der Frage auseinandersetzen, wie und wo in ihrer Region die erneuerbaren Energien ihren Platz finden, um eine dezentrale und CO2-freie Energieversorgung zu ermöglichen. Etwa 80 Prozent der deutschen Bevölkerung, so zeigen aktuelle Umfragen, unterstützen dabei den Ausbau der Windenergie – auch in unmittelbarer Nachbarschaft. Ørsted plant und baut Wind- und Solarparks und kann dabei in Deutschland auf 30 Jahre Erfahrung zurückschauen. Nicht zuletzt die in dem Beitrag der BI eingeforderte Transparenz und Beteiligung der Bürger sind wesentliche Voraussetzung für diese Erfolgsgeschichte. Unser Name steht für einen offenen und transparenten Dialog mit allen Interessensgruppen und für eine Kommunikation auf Augenhöhe - insbesondere mit den Standortgemeinden und ihren Einwohnerinnen und Einwohnern. Daher haben wir frühzeitig auch Kontakt zu den Bürgermeistern aller beteiligten Gemeinden aufgenommen", so Markl-Meider.

Und weiter: "'Täuschungsmanöver', wie sie uns in dem Text unterstellt werden, sind jedenfalls nicht Teil unseres Geschäftsgebarens und widersprechen unserer Unternehmenskultur. Im Gegenteil ist es für uns selbstverständlich, dass wir über geplante Projekte umfassend und korrekt vor Ort informieren – vor allem, wenn es etwas Neues mitzuteilen gibt. Die Energiewende ist essenziell, um unsere Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen zu reduzieren und die Klimaziele zu erreichen. Nicht die Windenergie zerstört Landschaften, sondern der ungebremste Klimawandel, der über unser Land hinwegfegt – mit verheerenden Folgen zum Beispiel in unseren Wäldern. Ørsted bleibt weiterhin offen für einen sachlichen Dialog und konstruktive Gespräche. Wir nehmen alle Bedenken und Fragen sehr ernst und greifen diese gerne im weiteren Planungsprozess auf. Wir werden uns aber nicht auf eine Gesprächsebene begeben, die von unhaltbaren Behauptungen geprägt ist."

 


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