Kunstausstellung „Dialog der Elemente“: Die acht „Neuen“

Sieben der acht „Neuen“ beim „Dialog der Elemente“ 2025 beim Vorbereitungstreffen im Hotel an der Therme, Bad Orb (v.l.n.r. W. Max Scholz, Jürgen Grafe, Carola Dennerlein, Anna Manuela Engel-Dahan, Georg Jarczyk, May Gieshoff, Elke Frischmuth, es fehlt Zaid Sbeitan.

Bad Orb

Die Organisatoren der Bad Orber Kunstausstellung „Dialog der Elemente“ sind bei der Auswahl der 20 ausstellenden Künstlerinnen und Künstler immer bestrebt, neben bekannten Künstlern aus den vergangenen Ausstellungen, den Besuchern interessante Künstler mit neuen Techniken und Ansätzen zu präsentieren.

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In diesem Jahr werden sich acht „Neue“ im Gartensaal mit ihren Werken den kunstinteressierten Besuchern der Orber Kunstaustellung  vorstellen. Dies sind in alphabetischer Reihenfolge:

Carola Dennerlein aus Linsengericht. Ihr Lehramtsstudium in Französisch, Deutsch und Kunst beendetet sie 1974 und war anschließend über einige Jahre als Sek.I-Lehrerein in Berlin tätig, ehe sie für mehrere Jahre als VHS-Dozentin mit Zeichenkursen tätig war. Sie hat sich in ihrem künstlerischen Schaffen hauptsächlich auf die Acryl-Malerei spezialisiert. Hier liegt ihr Schwerpunkt auf der Schaffung meist von Porträts von bekannten Persönlichkeiten, wobei sie mit ihren Bildern immer eine spezielle Aussage verbindet. Dies unterstreicht sie zudem mit den ihren Bildern zugeordneten Titeln.

Anna Manuela Engel-Dahan geboren 1962 in Frankfurt, jetzt wohnhaft in Bad Orb, ist eine sehr vielseitige Unternehmerin, kreative Denkerin und ein zertifizierter Stress- und Burnout-Coach sowie Entspannungstrainerin. Zudem ist sie freie Autorin, Naturfotografin und Malerin, wobei ihre Bilder („Frequenzmalerei“) hauptsächlich in Acryl auf Leinwand entstehen. Beim „Dialog“ zeigt sie nicht nur ihre interessanten Acrylarbeiten, sondern sie lädt am 16. 04. um 19 Uhr im Gartensaal zu einer Lesung aus ihrem lyrischen Werk „Freigeistige Waldgedanken“ ein.

Elke Frischmuth ist die Gewinnerin des Publikumspreises der erstmalig 2024  durchgeführten Biennale ORB-ART 24. Geboren 1953 in Düsseldorf, lebt und arbeitet sie seit 1997 in Gelnhausen. Seit den 80er Jahren hat sie ihre Liebe zur Malerei bei unterschiedlichen Künstlern weiterentwickelt. Schwerpunkte sind bis heute die Acryl- und Aquarellmalerei sowie die Encaustic. Die Motive für ihre Bilder findet sie meist in der Natur vor allem am Meer.  

May Gieshoff, eine Malerin ebenfalls aus Gelnhausen, hat seit mehreren Jahren in verschiedenen Lehrgängen und Workshops durch den intensiven Einsatz von Farben und dynamischen Formen eine besondere Bildsprache entwickelt. Dabei hat sie sich anfänglich ganz auf die Acrylmalerei konzentriert. In den letzten Jahren hat sie zudem die Aquarellmalerei für sich entdeckt, die es ihr ermöglicht leichtere Kompositionen zu schaffen, die im deutlichen Kontrast zu ihren Acrylbildern stehen.

Jürgen Grafe, wohnhaft in Oberursel/Oberstedten, wurde1940 in Dresden geboren, absolvierte von 1955 bis 1958 eine Ausbildung als Schlosser, ehe er 1964 ein Studium an der Hochschule für Bildende Kunst in Dresden in den Fächern Malerei, Grafik und Plastik aufnahm. Nach erheblichen Differenzen mit der Staatsführung der DDR, bei dem ihm und seiner Frau „Untergrundtätigkeit gegen die DDR“ vorgeworfen wurde, landeten beide 1985 in Stasi-U-Haft und in der Folge zu 2 Jahren Freiheitsstrafe verurteilt. Ein Jahr später wurden die Eheleute Graf von der BRD freigekauft und durften die DDR endlich verlassen. Seitdem arbeitet Jürgen Grafe als Maler und Grafiker freiberuflich und hat sich als Performance-Künstler mit diversen spektakulären Auftritten einen Namen gemacht.   

Georg Jarczyk kommt aus Oberschlesien/Polen und lebt seit 1981 in Deutschland. Nach vielen, sehr intensiven Arbeitsjahren im Ingenieurwesen entdeckte er durch die Linse der Fotografie seine Leidenschaft für die Malerei, die ihm eine neue Möglichkeit bot, seine kreativen Fähigkeiten auszudrücken und sich künstlerisch zu verwirklichen. In einer Vielzahl von Lehrgängen, Zeichen- und Malkursen sowie Workshops bei anerkannten Lehrmeistern bildete er sich in den zurückliegenden Jahren immer weiter fort. 

Zaid Sbeitan, 1986 geboren und aufgewachsen in Amman/Jordanien. Architekturstudium am AABU-Institut für Architektur und Islamische Kunst in Mafraq, Jordanien mit Abschluss als Diplom-Ingenieur. 2014 Übersiedelung nach Deutschland. Es folgt ein weiteres Architekturstudium in Deutschland mit Abschluss Master of Art. Zur Kunst kam er in der USK (Urban-Sketsching)-Gruppe Frankfurt. Es folgten mehrere Zeichenkurse sowie die Beschäftigung mit Druckgrafik, Linolschnitt, arabische Kalligrafie und Bleisatz mit Eröffnung eines Druckateliers in Bad Soden-Salmünster, seinem Wohnort.

W.Max Scholz seit 2022 in Bad Orb ansässig, hat nach vielen Jahren als Architekt nach dem Ausscheiden aus dem Beruf zur Malerei gefunden. Schon während seiner Studienzeit und der sich anschließenden Tätigkeiten war die Orientierung an der Philosophie des Bauhauses mitprägend, So kann er seinen erlernten Beruf  in seinen Arbeiten, die hauptsächlich in Acryl entstehen, nicht verbergen. Klare Linien und Flächen, in aufeinander abgestimmten Farben und Formen, verbinden sich zu einer Einheit und sind zu seinem Markenzeichen geworden.  

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