Marktplatz-Umbau: Arroganz aus dem Rathaus

Bad Orb

Die AfD Bad Orb äußert sich mit deutlicher Kritik zum Umgang der Stadtverwaltung mit einem örtlichen Gastronomen im Zuge der Sanierungsarbeiten im alten Ortskern.

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"Seit über einem Jahr gleicht die Innenstadt einer Großbaustelle – mit massiven Einschränkungen für Anwohner, Einzelhandel und Gastronomie. Der Umbau von Straßen, Plätzen und Leitungen hat für viele Gewerbetreibende gravierende wirtschaftliche Folgen. Staub, Lärm, chaotische Verkehrsführungen, Sperrungen und fehlende Parkmöglichkeiten machen den Alltag in der Innenstadt zur Belastung. Besonders betroffen sind Gastronomen, deren Existenz zunehmend bedroht ist. Diese zeigen  öffentlich ihren Unmut über das Krisenmanagement der Stadt. Die AfD Bad Orb hält diese Kritik für nachvollziehbar und berechtigt. Wenn es um die wirtschaftliche Existenz geht, darf man auch emotional werden", so die  Sprecherin  der AfD Bad Orb, Andrea O'Connor.

"Viele Bürger empfinden ähnlich – sie fühlen sich im Stich gelassen. Umso irritierender ist die Reaktion der Stadtverwaltung: In einer ausführlichen Stellungnahme wiesen Bürgermeister Weißbecker und Kurdirektor Kempa jegliche Verantwortung von sich, lobten sich selbst und stellten den betroffenen Gastwirt sinngemäß als Querulanten dar. Es ist unverantwortlich und inakzeptabel, einen Bürger auf diese Weise öffentlich zu diffamieren, anstatt den Dialog zu suchen“, kritisiert die AfD.

„Gerade jetzt braucht es Zusammenarbeit und gegenseitigen Respekt. Einzelhändler und Gastronomen sind das Rückgrat unserer Innenstadt – sie verdienen Unterstützung, keine Abwertung. Die AfD Bad Orb fordert die Stadt auf, transparent und bürgernah mit der Situation umzugehen, echte Lösungen zu bieten und endlich die berechtigten Anliegen der betroffenen Gewerbetreibenden ernstzunehmen. Klar ist: Die Bürgerinnen und Bürger verdienen eine Politik, die auf Augenhöhe mit ihnen spricht und handelt. Die AfD Bad Orb wird sich deshalb bei der Kommunalwahl im März 2026 mit Nachdruck dafür einsetzen, dass wieder Bürgernähe und Verantwortung ins Stadtparlament einziehen – und die Arroganz aus dem Rathaus verschwindet", heißt es abschließend in der Pressemitteilung. 


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