Der Geschichts- und Heimatverein Bad Orb präsentiert seine neue Broschüre, den bereits 7. Band der Reihe „Geschichte erleben“.
Der Geschichts- und Heimatverein Bad Orb präsentiert seine neue Broschüre, den bereits 7. Band der Reihe „Geschichte erleben“.
Jeder Orber wird darin erneut Themen finden, die ihn schon als Kind beschäftigten: Essen, Trinken, Arbeiten im Garten und Feld und das Feiern in Vereinen und Familie. Der Autor Hermann Heim erzählt darin in Prosa und in Mundartversen.
Die Reihe „Geschichte erleben“ des Bad Orber Geschichts- und Heimatvereins beschäftigte sich bisher mit Vergangenem, historischen Geschehen, mit Gebäuden, persönlichen Porträts und der kulturellen Substanz generell. Auch das interessante Thema „Historische Gaststätten und Ausflugsorte“, die 6. Broschüre, passt in das letztere Schema.
Es wurde dort sich versammelt, gefeiert, aufgetischt; aber richtig sich „bürgerlich“ ernährt wurde zuhause. Daher erschließt sich die Notwendigkeit, einen Blick zurückzuwerfen auf die Ernährungslage in historischer Zeit und die Notlagen der Kriegszeiten. In den Bereichen unsrer bäuerlich geprägten Ernährung werden besondere handwerkliche Tätigkeiten erinnert, die die Erzeugung und Verwertung betreffen. Hierhin gehören Erzeugnisse des Gartens, der Obstwiesen, der Viehhaltung, der Feldkultur und auch des Waldes. Auch die „Lieblinge“ der Orber Kleinbauern, die Ziegen, gehören dazu. Da mancher Genuss eine aufwendige Vorbereitung braucht, sollte auch der Leser durch die Lektüre geistig daran teilhaben können. Keine Frage, jeder Orber besitzt hier Vorwissen und könnte selbst erzählen. In der geistigen Anregung zum Orber „Bratfest“ entsteht in dieser Weise sogar eine „Inkarnation“, eine Lebendigwerdung des Genusses; man schmeckt und riecht förmlich das einmalige Objekt
Dann werden Ausflüge in weiteren Kapiteln zu den Orber Heidelbeeren und zu den Apfelweinkelterern unternommen. Auch hier darf angenommen werden, daß jeder Orber einschlägige Erfahrungen besitzt. Und auch „Esterhazy“ wird endlich erklärt. Zum Schluss die Sensation: Gibt es denn auch Orber Weinberge? Die Antwort für Ungläubige gibt es hier: Der originale „Bad Orber Geißberg“, ein echter Rieslingwein! Schon probiert? Nun wünschen der Autor und der Geschichts- und Heimatverein also „geistig“ einen Guten Appetit und viel Freude beim Lesen!
Die Vorstellung der neuen Broschüre findet am Donnerstag, den 28. August 2025 um 19:00 Uhr im Saal der König Ludwig Stiftung statt.

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