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Das fanden auch die Mitglieder der Spessartbund Ortsgruppe aus Bad Orb, als sie Mitte Oktober mit einigen Gastwanderern den Europäischen Kulturweg „Bieberer Acht“ in Biebergemünd erwanderten.

Mit dabei war Gerrit Himmelsbach vom Archäologischen Spessartprojekt (ASP), dem der Spessart als Kulturlandschaft ganz besonders am Herzen liegt. Das ASP betreut mittlerweile mehr als 130 Kulturwege und meint, „dabei kommt es nicht auf Highlights im klassischen Sinne an. Gerade die unscheinbaren und unauffälligen Dinge sollen hervorgehoben werden, zum Staunen und Forschen anregen.“

So war es auch an jenem bunten Herbsttag. Himmelsbach erzählte von feinen Gesteins- und Erzschichten in den vom Bergbau geprägten Ortschaften; von den „Kleinsten“, die kriechend in den Stollen arbeiten mussten; ebenso wie von den heute kaum noch zu erkennenden Schachtküppeln, die einst weit in die Tiefe führten. Er wäre kein Historiker, stellte er nicht auch den Zusammenhang zu „Schneewittchen und den sieben Zwergen“ her.

Insgesamt fast 14 Kilometer legten die Wanderfreunde auf dem gut markierten Weg zurück. An 13 großformatigen Informationstafeln machten sie Halt und ließen sich über Menschen und Landschaft vergangener Zeiten informieren. Da Spessartbundmitglieder jedoch ziemlich kommunikativ sind und Himmelsbach sein Wissen auf so unterhaltsame Weise weiterzugeben vermag, konnte der Abstecher zur Nummer 11, der „Eisenschmelze“ mitten im Ort, leider nicht mehr gemacht werden. Somit wurde die dort wartende „Ofensau“, ein unförmiger Roheisenrest aus dem Bieberer Hochofen, aus Zeitgründen links liegen gelassen.

Die nächste längere Wanderung bietet die Ortsgruppe übrigens am Sonntag, den 16. November, an. Dann wandern die „Spechte“ über Wartturm und Orbtal hinauf zum sagenumwobenen Madstein. Treffpunkt für die ca. 12 Kilometer lange Wanderung „Peter von Orb“ ist um 9 Uhr auf dem Salinenplatz in Bad Orb. Wanderführerin Kerstin Zischka nimmt Anmeldungen unter 0160-5685301 oder Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! entgegen und betont, wie beim Spessartbund üblich seien Schnupperwanderer stets willkommen.

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Nach mehr als die Hälfte der Strecke freuten sich die Wanderer über ein gemeinsames Päuschen an der Bieberer Burgbergkapelle.

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Auf gewohnt unterhaltsame Weise erzählte Gerrit Himmelsbach vom Archäologischen Spessartprojekt (mit blauer Wollmütze) von der Kulturgeschichte des Landstrichs. 

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Mit anregenden Gesprächen durchstreifte die Gruppe den bunten Herbstwald.

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An 13 großformatigen Informationstafeln informierten sich die Wanderfreunde über Menschen und Landschaft vergangener Zeiten.

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Bieber war lange Zeit vom Bergbau geprägt. So entstand auch ein gut ausgebauter Personen- und Güterverkehr.

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Nur die "Kleinsten", also vor allem Kinder und Jugendliche, konnten sich kriechend in den Stollen bewegen.


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