Strauss sieht sich bestätigt: Bad Orb bleibt Heilbad

Der Horstberg kann unmittelbar an den bestehenden Kurbetrieb Bad Orbs angebunden werden. Foto: ALEA Bad Orb

Bad Orb

Meilenstein für Bad Orb: Die Kurstadt darf sich auch in den nächsten zehn Jahren Heilbad nennen – das höchste Kurort-Prädikat für einen Gesundheitsstandort. Am Mittwoch (04. März 2026) wurde die Urkunde durch das Regierungspräsidium Kassel offiziell übergeben. "Ermöglicht wurde die Reprädikatisierung durch die Investitionen der ALEA-Initiative sowie durch die Erschließung der Leopoldquelle durch die Bad Orb Kur GmbH. Auch der geplante Kur- und Heilwald CURA SILVA ist Teil der Neuausrichtung der Stadt", heißt es in einer Pressemitteilung von Ehrenbürger Henning Strauss.

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"Das Höchstprädikat ist für Bad Orb die Bestätigung der visionären Neuausrichtung und Grundlage für die Anziehungskraft als Gesundheitsdestination. Es sichert den Kurstatus für weitere zehn Jahre – und schafft Planungssicherheit für die Stadt. Ermöglicht wurde dies durch die Investitionen der ALEA-Initiative sowie den Ehrenbürger Henning Strauss in das BALNOVA und den Standort. Die Bad Orb Kur GmbH hat zudem mit der Erschließung der Leopoldquelle und dem zukunftsweisenden Brunnenhaus mit Soletrinkstelle die Grundlage für die Reprädikatisierung geschaffen. Seit Januar gradieren wir im Badehaus BALNOVA die Kur zu neuer Güte. Wir tragen aktiv dazu bei, unserer Stadt langfristig den Kurstatus zu sichern – weit über die zehn Jahre hinaus. Medical Spa, Radiologiezentrum, Physiopraxis und perspektivisch ein Kur- und Heilwald: der Medizinstandort Bad Orb ist Vorbild für viele Kurstädte und kraftvoller Impuls für ganz Hessen“, sagt Kur-Visionär Henning Strauss.

Im kurmedizinischen Zukunftskonzept Bad Orbs spiele neben dem Wasser auch der Wald eine tragende Rolle: Das waldtherapeutische Gesamtkonzept CURA SILVA mit einem Kur- und Heilwald soll Bad Orb perspektivisch ein zusätzliches natürliches Heilmittel erschließen. „Der Orber Wald ist ein gesundheitsförderliches grünes Juwel, den es für die waldtherapeutische Nutzung zu entwickeln und zu wahren gilt“, betont Waldtherapie-Expertin Dr. Gisela Immich, die das Bad Orber Projekt begleitet und die Zertifizierung des Kur- und Heilwaldes vorbereitet. Noch wichtiger aus Sicht der Kurortwissenschaftlerin ist der Standortfaktor. Der Horstberg könne unmittelbar an den bestehenden Kurbetrieb Bad Orbs angebunden werden. Kurze Wege, vorhandene Infrastruktur und die Einbettung in das Gesamtkonzept der Kurstadt seien gegeben.

„Ein Heilbad muss heute Tradition und Moderne verbinden. Die bewährte Soletherapie bleibt für Bad Orb ein starkes Fundament. Ergänzt durch den Kur- und Heilwald CURA SILVA entsteht ein ganzheitliches innovatives Gesamtkonzept, das den Zeitgeist trifft“, ergänzt Immich zur Anerkennung des Heilbad-Status für weitere 10 Jahre. Zur offiziellen Feierstunde ins Foyer der Konzerthalle haben Bürgermeister Tobias Weisbecker (CDU) sowie Kurdirektor Steffen Kempa geladen. Die Reprädikatisierung wurde mit Magistrat, Stadtverordneten sowie Wegbegleitern gefeiert.

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Der Horstberg kann unmittelbar an den bestehenden Kurbetrieb Bad Orbs angebunden werden. Foto: ALEA Bad Orb


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