Für die Jubiläumsausstellung – 25. Kunstausstellung „Dialog der Elemente“ - boten die Organisatoren zwei neue Angebote: den Kunst-Basar und den „Dialog“-Kreativ-Workshop.
Während der Kunst-Basar noch bis zum Ende des „Dialog der Elemente“ am 11. April seine Pforten geöffnet hat, ist der Workshop schon Geschichte. Mit dem Workshop setzte der Kulturkreis Bad Orb e.V. einen besonderen Akzent auf Beteiligung, Vermittlung und kreative Begegnung. Zum Workshop hatten zwei Künstlerinnen, Sina Katharina Schulz und Regina Gaul-Sbeitan, beide selbst mit einigen ihrer Werke in der traditionellen Kunstausstellung im Gartensaal der Konzerthalle in Bad Orb vertreten, eingeladen. Sina Katharina Schulz arbeitet als Malerin und Kunsttherapeutin im eigenen Atelier und ist in der Region mit diversen Ausstellungen und Kunstangeboten vertreten. Regina Gaul-Sbeitan arbeitet als freischaffende Künstlerin und Kommunikations- designerin.
Das Besondere an dem vom Kulturkreis Bad Orb e.V. angebotenen Workshop: er fand in Mitten der Ausstellung „Dialog der Elemente“ statt. Kaum waren die Türen für Besucher geschlossen, begann der Workshop für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit einer Führung durch die Ausstellung. Im Anschluss folgte eine kurze Einweisung in das zur Verfügung gestellte Material - Farben, Pinsel, Leinwände und mehr - ehe selbst mit Acrylfarben, Pigmenten, Kohle und Strukturmaterialien unter Anleitung gearbeitet wurde. Es entstanden auf Leinwand sehr unterschiedliche, interessante Werke. Im Mittelpunkt stand dabei nicht das perfekte Bild, sondern das bewusste Erleben von Farbe, Material und Wahrnehmung. So verstand sich der Workshop als Einladung Kunst nicht nur zu betrachten, sondern sich aktiv und gestalterisch mit Kunst auseinanderzusetzen.
Mit viel Engagement, Schaffenskraft und Freude waren die Teilnehmerinnen und Teilnehmer bei der Sache. An das leibliche Wohl wurde ebenfalls gedacht, So konnten sich die „frischen“ Künstlerinnen und Künstler mit Knabbergebäck und kühlen Getränken versorgen. Nach gut drei Stunden wurde der Workshop mit einer „Manöver“-Kritik beendet, bei der jede Teilnehmerin, jeder Teilnehmer ihr/sein gestaltetes Bild vorstellte und kommentierte.
Zum Schluss der Veranstaltung stellten sich die Teilnehmerinnen, Teilnehmer und Organisatoren des Workshops mit ihren Bildern dem Fotografen.