"Unser Unternehmen hat beim Regierungspräsidium Darmstadt für den von uns geplanten Windpark Jossgrund einen Vorbescheidsantrag zu bestimmten Fachfragen gestellt. Diese betreffen das Bauplanungsrecht am Horstberg", bestätigt Projektentwickler Ørsted, dass der Bau der Windkraftanlagen bei Bad Orb weiterhin wie geplant vorangetrieben wird.
"Wie auf der Infoveranstaltung im Rahmen des Klima-Cafés im Februar angekündigt, wird das Genehmigungsverfahren nach Bundes-Immissionsschutzgesetz (BImSchG) aber im Lauf des Jahres mit Einreichung des vollständigen Genehmigungsantrags offiziell auf den Weg gebracht werden. Wir halten damit an unserem Zeitplan fest. Der jetzt eingereichte Vorbescheidsantrag ist lediglich ein erster Schritt zur Einreichung der vollständigen Genehmigungsunterlagen bis Ende des Jahres", reagiert das Unternehmen auf die Pressemitteilungen von zwei Bürgerinitiativen (hier und hier nachlesen), die die Windkraftanlagen verhindern wollen.
Ørsted weiter: "Unser Ziel war und ist es, eine Lösung zu finden, die sowohl dem gesetzlichen Auftrag für eine Energiewende gerecht wird als auch die örtlichen Interessen berücksichtigt. Aus diesem Grund bieten wir der Stadt Bad Orb weiterhin an, am Horstberg ein innovatives Zukunftskonzept zu realisieren, das die Nutzung der erneuerbaren Energiequelle Wind mit einem Kur- und Heilwald-Resort kombiniert. Wir haben diese Möglichkeit eines Kompromisses immer wieder und auch nach dem Bürgerentscheid nochmals wiederholt. Darauf sind die Vertreter der Stadt Bad Orb bisher aber nicht eingegangen."
Die Stadt Bad Orb hatte sich mit einem Bürgerentscheid den Rückhalt geholt, um gegen die Pläne von Ørsted juristisch vorgehen zu können. Investor Henning Strauss will in Bad Orb einen Heilwald errichten - ohne Windkraftanlagen.
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