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Auf dem Programm stehen Melodien aus den Anfängen des Tonfilms, für die u.a. durch Opern und Operetten berühmt gewordene Komponisten wie Franz Lehár, Robert Stolz und Friedrich Hollaender von den Filmstudios beauftragt wurden.

Durch Interpreten wie Marlene Dietrich, Zarah Leander, Johannes Heesters, Heinz Rühmann, Leo Slezak und die Comedian Harmonists wurden zahlreiche Evergreens geschaffen, die bis heute faszinieren. Auf den Spuren dieser besonderen Kulturgeschichte der letzten 90 Jahre musizieren die Sopranistin Sandrine Droin und der Bassbariton Andreas Drescher gemeinsam mit dem Chor der Opernakademie unter der Leitung von Gastdirigent Vittorio Vanini, am Flügel begleitet von Wolfgang Runkel.

Die Schweizer Sopranistin Sandrine Droin fand nach einem Biologiestudium zur Musik und absolvierte ihren Master an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main bei Hedwig Fassbender. Ihre Opernkarriere begann im Internationalen Opernstudio Zürich, u. a. mit Médée unter William Christie. Es folgten Engagements u. a. am Opernhaus Frankfurt (Romeo und Julia auf dem Dorfe), beim Rheingau Festival (L’isola disabitata) und am Staatstheater Darmstadt (La Calisto). Sie ist auch als Oratorien- und Liedsängerin gefragt, u. a. mit dem Duo Quiproquo (1. Preis Gustav-Mahler-Wettbewerb Genf). Sie konzertiert seit vielen Jahren mit dem Chor La Capella dei Grili. Im November steht das Deutsche Requiem von Brahms in Zürich und Solothurn mit dem Ensemble stimmig und Pro Musica Viva auf dem Programm. Sandrine Droin ist als Stimmbildnerin am Fuldaer Dom tätig, leitet zwei Chöre und engagiert sich mit dem Musikerhaus Villalala für musikalische Bildung. Sie ist mehrfach ausgezeichnete Stipendiatin.

Der Bass-Bariton Andreas Drescher wurde in Offenbach am Main geboren. Nach dem Abitur studierte er Gesang an der Hochschule für Musik Mainz bei Prof. Hans Christoph Begemann und Operngesang bei Prof. Roland Schubert an der Musikhochschule Leipzig. Er besuchte Meisterkurse u.a. bei Prof. Claudia Eder, Prof. Melanie Sonnenberg sowie Doreen DeFeis und James Hooper. Neben seiner Konzerttätigkeit, in deren Rahmen er große Werke des Oratorienfachs interpretierte, führten ihn Gastengagements an das Theater Koblenz, die Oper Frankfurt, das Theater Altenburg-Gera, das Theater Chemnitz, das Theater Hof und das Theater Erfurt. Er sang unter anderem die Partien des Baculus (Der Wildschütz), Don Alfonso (Così fan tutte), Leporello (Don Giovanni), Bonafede (Il Mondo della luna), Notar/Kommissar (Der Rosenkavalier) und Pimpinone (Pimpinone). Darüber hinaus war auf bedeutenden Festivals wie dem Bachfest Leipzig und bei den Opernfestspielen Bad Hersfeld engagiert. Außerdem war er Preisträger des Internationalen Meistersingerkurses in Neustadt an der Weinstraße im Jahr 2012 sowie des Fanny-Hensel-Duowettbewerbs 2016 mit seiner Pianistin Karine Terterian. Im Jahr 2023 war er Stipendiat des Wagner-Verbandes Wiesbaden. Andreas Drescher tritt regelmäßig mit unterschiedlichen Liedprogrammen in ganz Deutschland auf.

Wolfgang Runkel engagiert sich seit 2016 in verschiedenen Funktionen für die Internationale Opernakademie Bad Orb. Nach ersten Klavier- und Orgelunterricht in seiner Heimatstadt Gelnhausen studierte er an der HfMDK Frankfurt Schulmusik, Klavier und Evangelische Kirchenmusik. Studien der Spielweise historischer Tasteninstrumente, der künstlerischen Liedgestaltung, in Korrepetition und Orchesterleitung ergänzten seine musikalischen Interessen. Neben seiner langjährigen musikalischen Leitung der tourfähigen Kinderopern der Oper Frankfurt führten ihn Engagements als Organist, Pianist, musikalischer Assistent und Dirigent u.a. an die städtischen Bühnen Frankfurt in den Sparten Oper und Schauspiel, zu den Weilburger Schlosskonzerten, zum Rheingau-Musik-Festival, in die Alte Oper Frankfurt, in den Sendesaal des Hessischen Rundfunks, sowie zu den Salzburger Festspielen.

Vittorio Vanini ist Kirchenmusiker, Organist, Chorleiter und Korrepetitor mit einem breiten stilistischen Interesse, das von historisch informierter Aufführungspraxis über verschiedene musikalische Epochen bis zu Musik unserer Zeit reicht. Seit Oktober 2025 wirkt er als Regionalkantor im Bistum Fulda mit Dienstsitz in Hanau. Zuvor war er von 2021 bis 2023 Kirchenmusiker an der Pfarrkirche St. Helena in München und anschließend Assistent der Michaelsmusik an der Jesuitenkirche St. Michael (2023–2025), wo er die Probenarbeit des Michaelschors unterstützte und bei mehreren Projekten die Leitung von Vokal- und Instrumentalensembles innehatte. Unter anderem leitete er im September 2025 eine Aufführung des Oratoriums Abraham et Isaac von Giacomo Carissimi. Seine musikalische Ausbildung begann er in Como, bevor er in Basel den Master Performance Alte Musik abschloss. Weitere Studien führten ihn nach München (Orgel, Neue Musik und Kirchenmusik). Als Continuo-Spieler und Musiker der Alten Musik wirkte er 2017 an einer Ersteinspielung barocker geistlicher Musik aus Como und Mailand mit. Konzerttätigkeiten führten ihn nach Italien, Deutschland, in die Schweiz, die Niederlande und nach Frankreich. Er wurde bei mehreren internationalen Orgelwettbewerben ausgezeichnet und ist seit 2024 Stipendiat des Clavichord-Stipendiums des Pianomuseums Hans Eller.

Der Chor der Opernakademie setzt sich aus engagierten Amateur- und Laiensängern aus dem Main-Kinzig-Kreis und den angrenzenden Regionen zusammen, die neben der Freude am Singen auch schauspielerisches Talent mitbringen. Neben der ehrenamtlichen Mitwirkung bei den Bühnenproduktionen, deren Erfolg eine sorgfältige eigenständige Vorbereitung sowie die zeitintensive Teilnahme bei den szenischen Proben voraussetzt, gestaltet der Opernchor auch das alljährlich am 28. Dezember stattfindende Galakonzert mit.

Das Frühlingskonzert der Opernakademie beginnt am Sonntag, 31. Mai 2026, um 16:30 Uhr im Großen Saal im Hotel an der Therme in Bad Orb.

Karten sind zu je 20,- EUR (bzw. 10,- EUR für Kinder und Jugendliche) an der Tageskasse erhältlich.


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