Erleichtert verließ ein junger Autofahrer aus Bad Orb das Amtsgericht Gelnhausen: Am 18. August 2013 hatte er mit seinem Fahrzeug einen parkenden Pkw gerammt und sich danach aus dem Staub gemacht.
Erleichtert verließ ein junger Autofahrer aus Bad Orb das Amtsgericht Gelnhausen: Am 18. August 2013 hatte er mit seinem Fahrzeug einen parkenden Pkw gerammt und sich danach aus dem Staub gemacht.
Da er sich einsichtig zeigte und - wenn auch mit Verspätung – zu seinem Fehlverhalten stand, kam er bei Jugendrichterin Laura Schlachter mit einer Verwarnung und Arbeitsstunden davon.
Nur 300 Meter war der inzwischen 20-Jährige von seinem Elternhaus entfernt, als er auf dem Heimweg von einem Konzert in der Sälzerstraße in Bad Orb um 4 Uhr in der Nacht gegen einen parkenden Wagen fuhr. Der Besitzer aus Altenstadt bemerkte am nächsten Morgen den Schaden in Höhe von fast 3000 Euro und informierte die Polizei. „Ich habe einen Schlag gehört, wusste nicht, was ich machen soll und bin einfach weitergefahren“, versuchte der Angeklagte sein Verhalten zu erklären. Drei Tage später offenbarte er sich seinem Vater, anhand von Fahrzeugteilen, die am Unfallort gefunden wurden, war ihm aber auch die Polizei bereits auf die Schliche gekommen. Nach Anklageerhebung musste er am 29. Oktober 2013 dann auch noch seinen Führerschein abgeben, was den Auszubildenden vor große Probleme stellte.
Umso erleichterter war der 20-Jährige, dass das einmonatige Fahrverbot, das jetzt Richterin Schlachter gegen ihn verhängte, auf die bereits führerscheinlose Zeit angerechnet wurde und er sich damit gleich wieder hinters Steuer setzen durfte. Zudem erhielt der junge Mann aus Bad Orb eine Verwarnung und muss 80 gemeinnützige Arbeitsstunden leisten.
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