Gesprächsbedarf bei geplanten Freiflächenphotovoltaik-Anlagen

Katholisch Willenroth
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Auf Initiative des Ortsbeirats Katholisch-Willenroth und dem zuständigen Magistratsmitglied Reiner Andre fand am vergangenen Montag ein gemeinsamer Termin von SPD-Fraktion und Ortsbeirat statt.

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Die Themen waren vielfältig: von der Freiflächenphotovoltaik (PV) über den zu errichtenden Funkmasten, der Verkauf des alten Feuerwehrgerätehauses und die Problematik „Neubaustrecke Hanau-Würzburg/Fulda“ standen auf der Tagesordnung. Die Diskussion fand an der frischen Luft statt und die verschiedenen Themen wurden an den entsprechenden Stellen in und um Katholisch-Willenroth besprochen.

Der Verkauf des alten Feuerwehrgerätehauses ist im Gang und wird voraussichtlich im September abgeschlossen, so berichtete Stadtrat Godehard Goralewski. Ortsvorsteherin Verena Schade regte an, die Umgestaltung des Platzes am Backhaus sowie die Erneuerung des Ofens im Backhaus mit in den IKEK-Prozess aufzunehmen. Eventuell könnte an dieser Stelle auch eine Ladestation für E-Bikes errichtet werden.

Im Anschluss wurden die beiden möglichen Standorte für den geplanten Sendemast besichtigt. Stadtrat Reiner Andre fasste zusammen, dass bei Gleichheit aller anderen Entscheidungskriterien der Standort zu bevorzugen sei, der weiter von der Wohnbebauung entfernt liegt.  Übereinstimmung gab es auch bei den geplanten Flächen für die PV-Anlage. Der Ortsbeirat hat sich bereits gegen beide Standorte ausgesprochen. Auch die anwesenden Mitglieder der SPD-Fraktion sehen beide Standorte äußerst kritisch.

„Die SPD hat die PV-Anlagen an der Autobahn ausdrücklich unterstützt. Es ist aber mehr als fraglich, ob solch große Flächen hier in Katholisch-Willenroth notwendig sind- hier besteht Gesprächsbedarf“, fasst Matthias Schöppner die Sicht der SPD-Fraktion zusammen. Eine schwierige Ausgangslage besteht auch bei der Entscheidung zur Schnellbahntrasse. Klar ist, dass nach derzeitigem Kenntnisstand entweder Katholisch-Willenroth (mit der Variante VII) oder Salmünster (mit der Variante IV) betroffen sein werden. Alle Anwesenden kamen überein, dass es wichtig sei, sich hier nicht auseinanderdividieren zu lassen.

Am Ende der Diskussionsrunde ließ sich noch ein wunderbarer Sonnenuntergang beobachten- Alle Mandatsträger kamen überein, dass es ein sehr wertvoller Austausch war, der so auch in Zukunft stattfinden sollte. Roland Parthey betonte abschließend die wichtige Rolle der Ortsbeiräte, da diese direkt vor Ort agieren und genau wissen wo der Schuh drückt.

Foto (von links): Godehard Goralewski, Verena Schade, Bernhard Bös, Bianca Mehring, Reiner Andre und Matthias Schöppner.

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