Soziales und Intelligenz: SkF-Stiftungsabend mit Professor Zimpel

Salmünster
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Die Entwicklung der Neurowissenschaften ist rasant und bringt erstaunliche Erkenntnisse. Daraus ist abzuleiten, dass beispielsweise Menschen mit Trisomie 21 bei geeigneter Förderung Regelschul- und sogar Universitätsabschlüsse machen können.

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Davon berichtet Professor André Frank Zimpel beim Stiftungsabend des Sozialdiensts katholischer Frauen in Salmünster am Dienstag, 12. November. Sein Vortrag im Familien-Informations- und Bildungszentrum FIBz in der Bad Sodener Straße 52 in Salmünster trägt den Titel „Der Zusammenhang zwischen Intelligenz und Sozialkompetenz. Was wir von Menschen mit Beeinträchtigungen lernen können.“

„Wir haben es zurzeit mit einem grundlegenden Umdenken in den Neurowissenschaften zu tun: Die Bedeutung des Sozialen bei der Entwicklung des Gehirns erweist sich als viel größer als bisher vermutet. Ein wichtiges Argument für den großen Einfluss des Sozialen auf die Hirnentwicklung sind in diesem Zusammenhang auch die bislang unterschätzten Entwicklungspotenziale von Menschen mit einer Trisomie 21“, schreibt Zimpel in einer seiner Publikationen. Die Stiftung des Sozialdiensts katholischer Frauen lädt Freunde, Unterstützer und alle Interessierten jedes Jahr zum Stiftungsabend ein – Ziel ist es, die Arbeit der Stiftung zugunsten von Menschen in schwierigen Lebenssituationen bekannt zu machen, das Netzwerk zu pflegen und interessante inhaltliche Impulse zu geben. „Diesmal geht es darum, die Vielfalt der Menschen als Bereicherung wahrzunehmen und Wege zu bereiten, damit diese ihre Potenziale entfalten und nutzen können“, erläutert Dorothee Müller vom Stiftungskuratorium.

Dr. André Frank Zimpel ist Professor für Erziehungswissenschaft an der Universität Hamburg. Er befasst sich mit der geistigen Entwicklung von Kindern unter dem Forschungsschwerpunkt Rehabilitationspsychologische Diagnostik. Seit Anfang 1994 leitet er eine Beratungsstelle für Eltern, Erziehende, Lehrende in pädagogischen Einrichtungen sowie Menschen mit Lern- und Verhaltensschwierigkeiten. Sein Vortrag beginnt am Dienstag, 12. November, 19 Uhr. Einlass ist ab 18.30 Uhr. Aus organisatorischen Gründen wird um Anmeldung gebeten unter Telefon (06056) 5402.

Foto-Quelle: Dorothee Müller

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