Großbrand in Salmünster: Löscharbeiten dauerten die ganze Nacht

Foto: Freiwillige Feuerwehr Bad Soden-Salmünster

Salmünster
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In der Nacht zu Mittwoch, 29. Mai 2024 wurde die Feuerwehr Bad Soden-Salmünster um 0:47 Uhr zu einer Rauchentwicklung in einem Salmünsterer Gewerbegebiet alarmiert. Bei Eintreffen der ersten Einsatzkräfte wurde festgestellt, dass eine Industriehalle bereits im Vollbrand stand (wir berichteten). Die Halle hat eine Größe von etwa 25 x 75 Metern. Sofort wurden weitere Einsatzeinheiten nachalarmiert und die Brandbekämpfung begonnen. 



Die Feuerwehr bekämpfte den Brand zunächst im Außenangriff mit mehren B-Rohren über Drehleitern sowie von allen seiten mit insgesamt acht C-Rohren. Dabei wurden benachbarte Gebäude erfolgreich vor einem Übergreifen des Brandes geschützt und der Vollbrand der Industrieanlage eingedämpft. Zur Wasserversorgung wurden in Ergänzung zum Rohrleitungsnetz mehrere Abrollbehälter mit Löschwasser aus dem Kreisgebiet eingesetzt.

Nach etwa dreieinhalb Stunden konnten Zugangsmöglichkeiten geschaffen und gezielt auch im Innen gelöscht werden. Im Einsatz kam dann auch ein Abrollbehälter mit Löschmittel Schaum. Die Löscharbeiten zogen sich durch die ganze Nacht. Zwischen 6 und 7 Uhr morgens konnten die ersten Einheiten abrücken.

Im Einsatz waren alle acht Ortsteil-Feuerwehren aus Bad Soden-Salmünster (Salmünster, Bad Soden, Ahl, Huttengrund, Katholisch-Willenroth, Kerbersdorf, Alsberg, Mernes) sowie die Technische Einsatzleitung (TEL) Bad Soden-Salmünster mit dem Leitungsdienst aus Bad Soden-Salmünster sowie Kreisbrandinspektor Markus Busanni mit Kreisbrandmeistern Florian Friedrich, Timo Albrecht und Volker Achtert. Mit Stadtbrandinspektor Jens Bannert (Einsatzleiter) und Frank Widmayr war auch Bürgermeister Dominik Brasch vor Ort und begleitete das Einsatzgeschehen.

Darüber hinaus waren im Einsatz die Feuerwehr aus Wächtersbach sowie die Sonderfahrzeuge Einsatzleitwagen (ELW 2 - Feuerwehr Gelnhausen), die Wechselladerfahrzeuge mit dem Abrollbehälter Atemschutz (WLF AB Atemschutz) aus Wächtersbach, sechs Wechselladerfahrzeuge mit den Abrollbehältern Wasser aus Aufenau (Wächtersbach), Steinau a.d. Str., Bad Orb, Gelnhausen, Lieblos (Gründau) und Langenselbold. Außerdem wurde später ein WLF mit dem AB Schaum aus Dörnigheim (Maintal) hinzualarmiert.

Drei Drehleitern (DLK) waren vor Ort aus den Feuerwehren Bad Soden, Bad Orb und Wächtersbach. Zur Bereitstellung war ein Rettungswagen vor Ort sowie zur Versorgung das DRK Steinau. 

Für die Löscharbeiten waren zwei Drehleitern mit B-Monitoren sowie Einheiten mit acht C-Rohren mit Wasser im Einsatz. Es waren 16 Feuerwehren vor Ort: aus Bad Soden-Salmünster (8), Wächtersbach (2), Steinau a.d. Str. (1), Bad Orb (1), Gelnhausen (1), Gründau (1), Langenselbold (1) und Maintal (1) sowie ein Rettungswagen (RTW) in Bereitstellung und das DRK Steinau zur Versorgung der Einsatzkräfte. Im Einsatz war auch eine Drohneneinheit der Gefahrenabwehr des Main-Kinzig-Kreises zur Lageerkundung. Insgesamt waren etwa 130 Einsatzkräfte im Einsatz.

Sofort wurden weitere Einsatzeinheiten nachalarmiert und die Brandbekämpfung begonnen. Insgesamt waren bis zum Ende der Nachlöscharbeiten und nach Beenden der Brandwache um 17:26 Uhr etwa 150 Einsatzkräfte vor Ort. Der Einsatz dauerte mit Nachlösch- und Aufrüstarbeiten dann mehr als 17 Stunden. 

Die Feuerwehr bekämpfte den Brand zunächst im Außenangriff mit mehren B-Rohren über Drehleitern sowie von allen seiten mit insgesamt acht C-Rohren. Dabei wurden benachbarte Gebäude erfolgreich vor einem Übergreifen des Brandes geschützt und der Vollbrand der Industrieanlage eingedämpft. Zur Wasserversorgung wurden in Ergänzung zum Rohrleitungsnetz mehrere Abrollbehälter mit Löschwasser aus dem Kreisgebiet eingesetzt, die im Pendelverkehr im Einsatz waren. Außerdem wurde eine Wasserversorgung vom Mühlbach gewährleistet.

Der gesamte Hallenkomplex inklusive Anbauten stand innerhalb weniger Minuten lichterloh im Vollbrand. Büroräume, ein Fahrzeug, Maschinen und das Verkaufsinventar der Firma für Dekoration und Gartenmöbel wurde ein Raub der Flammen. Das Dach hielt der Hitze und dem Feuer nicht lange Stand und brach in sich zusammen, was die Löscharbeiten weiter erschwerte.

Für die Einsatzkräfte galt es aber nicht nur, den eigentlichen Brand der Halle zu bekämpfen, sondern insbesondere auch die benachbarten Wohn- und Geschäftsgebäude aufgrund der enormen Hitzestrahlung zu schützen. Das Wohnhaus wurde früh geräumt. An den Nachbargebäuden entstanden Hitzeschäden an der Fassade und den mehrfachverglasten Fenstern. Durch das Abschirmen mit viel Wassereinsatz hielten diese aber Stand und ein Übergreifen konnte erfolgreich verhindert werden. Fahrzeuge und Maschinen eines Handwerksbetriebs, die direkt auf der Rückseite der Halle standen, wurden unmittelbar aus dem Gefahrenbereich gefahren und konnten somit auch schon in den ersten Minuten gerettet werden.

Nach etwa dreieinhalb Stunden konnten Zugangsmöglichkeiten an der Halle geschaffen, um den Brand von mehreren Seiten im Innenbereich erreichen zu können. Im Einsatz kam dann auch ein Abrollbehälter mit Löschmittel Schaum. Die Löscharbeiten zogen sich durch die ganze Nacht. Zwischen 6 und 7 Uhr morgens konnten die ersten Einheiten abrücken und die gezielten Nachlöscharbeiten an vielen Stellen der inzwischen eingestürzten Halle und den Anbauten begann. Am Vormittag wurde dann eine Brandwache eingerichtet und noch einzelne Glutnester abgelöscht.

Im Einsatz waren alle acht Ortsteil-Feuerwehren aus Bad Soden-Salmünster (Salmünster, Bad Soden, Ahl, Huttengrund, Katholisch-Willenroth, Kerbersdorf, Alsberg, Mernes) sowie die Technische Einsatzleitung (TEL) Bad Soden-Salmünster mit dem Leitungsdienst aus Bad Soden-Salmünster sowie Kreisbrandinspektor Markus Busanni mit Kreisbrandmeistern Florian Friedrich, Timo Albrecht und Volker Achtert. Mit Stadtbrandinspektor Jens Bannert (Einsatzleiter) und Frank Widmayr war auch Bürgermeister Dominik Brasch vor Ort und begleitete das Einsatzgeschehen.

Darüber hinaus waren im Einsatz die Feuerwehr aus Wächtersbach sowie die Sonderfahrzeuge Einsatzleitwagen (ELW 2 - Feuerwehr Gelnhausen), die Wechselladerfahrzeuge mit dem Abrollbehälter Atemschutz (WLF AB Atemschutz) aus Wächtersbach, sechs Wechselladerfahrzeuge mit den Abrollbehältern Wasser aus Aufenau (Wächtersbach), Steinau a.d. Str., Bad Orb, Gelnhausen, Lieblos (Gründau) und Langenselbold. Außerdem wurde später ein WLF mit dem AB Schaum aus Dörnigheim (Maintal) hinzualarmiert.

Drei Drehleitern (DLK) waren vor Ort aus den Feuerwehren Bad Soden, Bad Orb und Wächtersbach. Zur Bereitstellung war ein Rettungswagen vor Ort sowie zur Versorgung der Einsatzkräfte das DRK Steinau.  Für die Löscharbeiten waren die Drehleitern mit B-Monitoren sowie Einheiten mit mehreren B- und C-Rohren mit Wasser im Einsatz.

Insgesamt waren 16 Feuerwehren vor Ort: Aus Bad Soden-Salmünster (8), Wächtersbach (2), Steinau a.d. Str. (1), Bad Orb (1), Gelnhausen (1), Gründau (1), Langenselbold (1) und Maintal (1) sowie ein Rettungswagen (RTW) in Bereitstellung und das DRK Steinau zur Versorgung der Einsatzkräfte. Im Einsatz war auch eine Drohneneinheit der Gefahrenabwehr des Main-Kinzig-Kreises zur Lageerkundung. Insgesamt, d.h. bis zum Nachmittag, waren etwa 150 Einsatzkräfte im Einsatz.

Text und Fotos: Freiwillige Feuerwehr Bad Soden-Salmünster


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