Kürzlich besuchte die SPD-Fraktion Bad Soden-Salmünster das Feuerwehrgerätehaus der Freiwilligen Feuerwehr Salmünster, um sich vor Ort ein Bild von der aktuellen Situation und den bestehenden Herausforderungen der städtischen Feuerwehr zu machen.
Unter der Leitung des Fraktionsvorsitzenden Matthias Schöppner sowie seiner beiden Stellvertreter Jennifer Diederichs und Roland Parthey trafen sich die Kommunalpolitiker der SPD mit Wehrführer Ralf Schlegelmilch und dessen Stellvertreter Matthias Sura zu einem offenen und konstruktiven Austausch. Zu Beginn der Veranstaltung stand eine ausführliche Besichtigung des Feuerwehrgerätehauses auf dem Programm. Die beiden Wehrführer präsentierten den Fahrzeug- und Gerätepark und erläuterten anschaulich den praktischen Einsatz der vorhandenen Ausrüstung. Dabei wurde schnell deutlich, dass zum Bedienen mancher Geräte ein hoher Kraftaufwand notwendig ist.
Im anschließenden Gespräch wurde insbesondere auf die baulichen Defizite des Gerätehauses hingewiesen. Das Gebäude stößt mittlerweile an seine Kapazitätsgrenzen und weist mehrere Mängel auf. So fehlt unter anderem die vorgeschriebene Schwarz-Weiß-Trennung zur Trennung von Einsatz- und Privatkleidung inklusive entsprechender Duschmöglichkeiten. Auch die unzureichende Anzahl an Parkplätzen sowie eine fehlende Einbahnstraßenregelung im Umfeld des Gerätehauses erschweren den Feuerwehralltag zusätzlich.
„Ehrenamtliche Einsatzkräfte leisten Außergewöhnliches. Der zeitliche Aufwand für die Ausbildung, für Übungen und Einsätze sind erheblich und fordern persönliche Opfer. Daher müssen die Rahmenbedingungen stimmen“, betonte die stellvertretende Fraktionsvorsitzender Jennifer Diederichs nach dem Besichtigungstermin. Die exzellente Jugendarbeit der Feuerwehr Bad Soden-Salmünster fand bei allen Beteiligten großen Anklang. Hohe Mitgliederzahlen und beeindruckende Wettbewerbsergebnisse belegen diesen sehr erfreulichen Aufwärtstrend und beweisen, dass die Nachwuchsförderung auf einem soliden Fundament ruht.
Im weiteren Verlauf der Diskussion wurde auch über den in der Endphase befindlichen Bedarfs- und Entwicklungsplan der Feuerwehren gesprochen. Dabei steht weiterhin die Frage im Raum, ob perspektivisch ein gemeinsames Feuerwehrgerätehaus für die Kernstadtteile Bad Soden und Salmünster realisiert werden könne oder ob an getrennten Standorten festgehalten werden sollte. Als zentrale Herausforderung erweist sich dabei die Suche nach einem geeigneten Gelände.
Nach fast zwei Stunden intensiver Gespräche fiel das Resümee eindeutig aus. „Angesichts steigender Kosten, anstehender baulicher Investitionen und des hohen ehrenamtlichen Engagements sind verantwortungsvolle Entscheidungen unerlässlich. Die SPD-Fraktion steht fest an der Seite der Freiwilligen Feuerwehr und ihrer Einsatzkräfte“, so Schöppner.
Abschließend betonte Roland Parthey die zentrale Rolle der Feuerwehr für die Stadt: „Sicherheit kostet Geld. Die Bereitstellung der notwendigen finanziellen Mittel in den jeweiligen Haushaltsplänen verdeutlicht, dass uns Sozialdemokraten eine zukunftsfähige, leistungsstarke und in allen Stadtteilen gut ausgestattete Feuerwehr ein wichtiges Anliegen ist.“

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