Mehr Unterstützung im Bereich der Rehabilitation gefordert

Bad Soden-Salmünster
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Im Mai wurde Bürgermeister Dominik Brasch (Parteilos) zum neuen Vorsitzenden des Vereins zur Förderung und Unterstützung des ambulanten Pflegedienstes gewählt.

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Unter anderem über diese Aufgabe und die Arbeit des ambulanten Pflegedienstes sprach er jetzt mit der SPD-Bundestagsabgeordneten Bettina Müller. "Der Förderverein leistet eine sehr erfolgreiche Arbeit. Kürzlich wurde beschlossen, dass der Förderverein für ein Jahr lang die Fahrtkosten mit dem Bus für Menschen übernimmt, die am Angebot des ambulanten Pflegedienstes der Caritas teilnehmen möchten. So entlasten wir viele Menschen und ermöglichen ihnen an der Gruppenbetreuung teilzunehmen", berichtete Bürgermeister Brasch.

"Das ist eine sehr gute Idee, um die soziale Teilhabe von Menschen mit Behinderung sowie älteren Bürgerinnen und Bürgern zu unterstützen", begrüßte Bettina Müller diese Maßnahme. Auch die Infrastruktur der Rehakliniken wächst. Derzeit gibt es sieben Rehakliniken in Bad Soden-Salmünster, die hohe Investitionen tätigen und ihre Einrichtungen stetig erweitern", erklärte Brasch, dennoch "wünsche ich mir für den Bereich der Rehabilitation eine größere Unterstützung auf allen politischen Ebenen sowie die Möglichkeit auch im ambulanten Bereich wieder Angebote vor Ort zu schaffen. Hierzu bedarf es der Unterstützung der kassenärztlichen Vereinigung. Das bestehende Angebot kann so sinnvoll ergänzt werden", so Brasch weiter.

Dringenden Handlungsbedarf sieht Dominik Brasch allerdings bei der Anbindung des Kurgebietes in den öffentlichen Nahverkehr. Im Gespräch mit der Bundestagsabgeordneten beschrieb er diese als "Katastrophe". Hier möchte er sich für deutliche Verbesserungen einsetzen. Für die zukünftige Entwicklung Bad Soden-Salmünsters habe Dominik Brasch noch einige Ideen, die er gerne angehen würde. So sei eine engere Zusammenarbeit zwischen Bad Orb und Bad Soden Salmünster in den Bereichen Therapien und auch der Thermen denkbar. "Von diesen Synergieeffekten könnten beide Kommunen profitieren und so der ländliche Raum insgesamt gestärkt werden", lobte Bettina Müller diesen Vorschlag.

Der Anbau eines durch den Kreis geförderten 25m-Sportbeckens an die Therme stehe kurz vor dem Abschluss, berichtete Brasch vom aktuellen Baustand an der Therme. Eine weitere Modernisierung der Therme sei geplant, hier hoffe man insbesondere auch auf eine weitere Unterstützung durch das Land. Ebenfalls ein großes derzeitiges Bauprojekt sei der Generationentreff Salmünster. Hier sei das ehemalige Kosidlo-Gebäude erfolgreich von vielen freiwilligen Helfern entkernt worden und momentan seien Experten am Werk, die die Gesamtsanierung des Gebäudes durchführen. "Es freut mich, dass in Bad Soden-Salmünster derzeit so viele Projekte in Arbeit sind, die sich positiv auf die Stadt und das Leben der Bürgerinnen und Bürger auswirken werden", so die Bundestagsabgeordnete Bettina Müller über die aktuelle Entwicklung der Stadt.

Lobende Worte fand Dominik Brasch für das hohe ehrenamtliche Engagement vieler Bürgerinnen und Bürger in der Flüchtlingshilfe Bad Soden-Salmünsters. Diese hätten seit 2015 vieles aufgefangen, was der Staat nicht leisten könne. "Auf dieses Engagement kann sich der Staat allerdings nicht ausruhen. Nur mit ausreichend Mitteln kann Integration auch in den Folgejahren funktionieren und Bund, wie Land sind gefragt hier den Kommunen adäquat unter die Arme zu greifen", mahnte Bürgermeister Brasch an, das verlässliche Zusagen zur weiteren Unterstützung zur Flüchtlingsbetreuung und allem, was damit zusammenhänge, notwendig seien.

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