Einblick in die Kläranlage

Bad Soden-Salmünster
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Ein Bild von den Aufgaben und der Leistungsfähigkeit der städtischen Kläranlage in Salmünster machten sich kürzlich Bürgermeister Dominik Brasch zusammen mit Dominic Imhof, dem Haupt- und Personalamtsleiter der Kurstadt.

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„Vielen sind die anfallenden Aufgaben in der Kläranlage nicht bewusst. Es ist für jeden selbstverständlich, dass bei der Betätigung der Klospülung oder des Wasserhahns das verbrauchte Wasser abläuft und irgendwo gereinigt wird“, so Brasch. Das hier jedoch ein komplexes System dahintersteht, ist so nicht sofort ersichtlich.

Hier kommen die vier Bediensteten der Kläranlage Salmünster ins Spiel. Diese überwachen die Reinigung und Aufbereitung des Abwassers mittels einer umfangreichen und modernen Technik. Aber auch die Wartung der Geräte und Reinigungsbecken gehört zu ihren Aufgaben. Verantwortlich für die Abläufe ist der Leiter der Kläranlage, Andreas Heilmann. Er wird hierbei durch Enrico Hartmann, Nicolaj Schöppner und Manuel Desch unterstützt. Mit dem letztgenannten Manuel Desch konnte man sogar eine junge Kraft eigenständig ausbilden. Herr Desch hat dieses Jahr erfolgreich seine Prüfung absolviert und konnte in der Kläranlage übernommen werden.

Die Abwasseraufbereitung erfolgt im Gebiet der Stadt Bad Soden-Salmünster durch die Kläranlage in Salmünster, an welche bis auf Mernes alle Stadtteile angeschlossen sind. Der Stadtteil Mernes verfügt über eine eigene Kläranlage, welche ebenfalls durch das Personal der Kläranlage Salmünster mitbetreut wird. Die reine Schmutzwassermenge betrug im Jahr 2018 in Salmünster 1.821.436 m³ und 38.458 m³ in Mernes. Das Regenniederschlagswasser hier noch nicht eingerechnet. So werden im Schnitt 4.800 m³ Schmutzwasser an trockenen Tagen und bis zu 18.000 m³ Schmutzwasser an Regentagen Schmutzwasser in den beiden Kläranlagen gereinigt. Weiterhin werden durch das Personal in der Kläranlage 22 Regenüberlaufbecken, 5 Pumpen und ein Staukanal betreut.

„Leider wird die Arbeit der Klärwärter immer wieder dadurch erschwert, dass Gegenstände über den Abwasserkanal entsorgt werden, welche dort nichts zu suchen haben“, führt Andreas Heilmann aus. Gerade Essensreste sollten über die Komposttonne entsorgt werden. Weiterhin erschweren Feuchttücher, Küchenpapier und Wattepads die Arbeit in der Kläranlage, da diese sich in den Maschinen verfangen.

Die Besucher aus dem Rathaus zeigten sich beeindruckt. „Die Mitarbeiter der Kläranlage leisten tagtäglich eine unverzichtbare Arbeit für all unsere Bürgerinnen und Bürger“ führen Brasch und Imhof gemeinsam aus. „Die Arbeit ist keine einfache und fordert von den Kollegen, nicht nur aufgrund der täglichen Geruchsbelastung, einiges ab und verdient deshalb Respekt.“

Foto (von rechts): Bürgermeister Dominik Brasch mit dem Team der Kläranlage: Andreas Heilmann, Manuel Desch, Enrico Hartmann und Nicolaj Schöppner.

Bildquelle: Stadt Bad Soden-Salmünster

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