Bürgermeister verhilft Unternehmen zum Status "systemrelevant"

Bad Soden-Salmünster
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Die neueste Visite des Bürgermeisters in einem Betrieb aus der Region führte Dominik Brasch und den städtischen Hauptamtsleiter Dominic Imhof zur Kremer-Kautschuk-Kunststoff GmbH & Co. KG.

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Der Spezialist für individuelle Bauteile aus Thermoplasten, Elastomeren und Flüssigsilikonen (LSR) sorgte in Zeiten von Corona u.a. dafür, dass die Hilfskräfte aufatmen konnten.

Die beiden städtischen Vertreter aus Bad Soden-Salmünster, Bürgermeister Dominik Brasch und Hauptamtsleiter Dominic Imhof, folgten in der vergangenen Woche der Einladung der Unternehmerfamilie Kremer, den inhabergeführten Betrieb zu besichtigen. So führten Gerhard und Heike Kremer gemeinsam mit ihren beiden erwachsenen Söhnen, Felix und Julian, durch die Hallen in der Hans-Streif-Straße. Mächtige Maschinen und hochqualifizierte Mitarbeiter produzieren hier für Automobilhersteller, Medizintechnik und andere namhafte Unternehmen individuelle Bauteile – darunter auch Teile für die Atemschutzmasken der Hilfskräfte, was dem Unternehmen in der Corona-Krise mit Unterstützung von Bürgermeister Brasch den Status der Systemrelevanz einbrachte.

Die Relevanz für die Menschen in der Region wurde ebenfalls deutlich: „Wir beschäftigen aktuell rund 100 Mitarbeiter am Standort Bad Soden-Salmünster. Es gibt kaum Mitarbeiterfluktuation“, berichtet der Geschäftsführer Gerhard Kremer. Sein Sohn Felix Kremer, Teamleiter im Unternehmen, liefert dafür eine mögliche Erklärung: „Alle Mitarbeiter werden in Abläufe und Entscheidungen früh eingebunden.“ Und seine Ehefrau Heike, altersbedingt ausgeschiedene Personalleiterin ergänzt: „Besonders die Förderung junger Menschen liegt uns am Herzen. Wir halten jedes Jahr Ausbildungsplätze bereit und investieren in die Entwicklung der Mitarbeiter“.

Dass die Zukunftsfähigkeit im Unternehmen einen besonderen Stellenwert hat, macht auch die Umwelt-Kampagne deutlich, die das inhabergeführte Unternehmen, bereits 2019 eigeninitiativ umsetzte: eine CO2 neutrale Produktion. „Möglich wurde das unter anderem durch den Einsatz energieeffizienter Anlagen, den Bezug von Ökostrom und Engagement in weltweite Wiederaufforstungsprojekte“, erläuterte dazu Julian Kremer, Geschäftsführer in dritter Generation. Über derart Verantwortungsbewusste Unternehmer kann sich Bürgermeister Brasch natürlich nur freuen. Er dankte Kremer-Kautschuk-Kunststoff GmbH & Co. KG für ihre Treue zur Region und für ihren Einsatz in der Corona-Krise: „Es macht uns stolz, dass ein Produkt aus Bad Soden-Salmünster mithelfen konnte, Engpässe im Infektionsschutz zu vermeiden.“, bekräftigte er und wünschte dem Betrieb weiterhin viel Erfolg und ein stabiles Standbein in Bad Soden-Salmünster.

Die Firma Kremer, die 1958 durch Wilhelm Kremer gegründet wurde, hatte Anfang der 80er Jahre den Betriebssitz in die Kurstadt Bad Soden-Salmünster verlegt. Es existieren inzwischen weitere Produktionsstätten in Kroatien, Slowenien und Malaysia. Mit rund 100 Mitarbeitern gehört das Unternehmen zu den größten Arbeitgebern der Stadt. Zum September 2021 bietet das Unternehmen Ausbildungsplätze zum Industriekaufmann, zur Fachkraft für Lagerlogistik, Verfahrensmechaniker, Maschinen- und Anlagenführer.

Foto: Die Geschäftsführer Julian und Gerhard Kremer (1. u. 3. v.l.) führen die städtischen Gäste um Bürgermeister Dominik Brasch (2.v.l.) und Hauptamtsleiter Dominic Imhof (rechts) durch die Fertigungshallen. Mit dabei sind Heike und Felix Kremer (4.u.5.v.l.). Bildquelle: Stadt Bad Soden-Salmünster

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