FDP-Delegation überzeugt sich von innovativen Corona-Luftfiltern

Bad Soden-Salmünster
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Der hessische FDP-Landtagsvizepräsident Dr. h.c. Jörg-Uwe Hahn, als Betreuungsabgeordneter auch für den Main-Kinzig-Kreis zuständig, hat zusammen mit dem FDP-Kreisvorsitzenden Daniel Protzmann, seiner Vertreterin Anke Pfeil und dem Beisitzer Bernhard Reuss, dem FDP-Kreistagsabgeordneten Kolja Saß und Andrea Rahn-Farr, FDP-Direktkandidatin des Wahlkreises Main-Kinzig/Wetterau II/Schotten für die Bundestagswahl 2021, den Automobilzulieferer Woco mit Hauptsitz in Bad Soden-Salmünster besucht.

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Das weltweit agierende, 1956 gegründete Familienunternehmen hat über drei Jahre hinweg einen Luftfilter entwickelt, der auf Basis einer patentierten Art der Plasmatechnologie in der Lage ist, Partikel aus der Luft zu filtern. Dazu gehören neben Pollen und Feinstaub auch Corona-Viren. Geschäftsführer Michael Lorig und Dr. Anton Wolf, Leiter Forschung und Entwicklung, überzeugten zusammen mit den Gesellschaftern Christina Kremser-Wolf und Bernhard Wolf die Liberalen von der Technik, die es künftig erlauben soll, unter anderem Krankheitserreger aus der Luft zu filtern und danach unschädlich zu machen.

„Unser Prototyp „Wairify“ wurde in unserem Labor in Bad Soden-Salmünster entwickelt und im Nachgang durch ein unabhängiges, anerkanntes Labor intensiv getestet und geprüft“, erklärte CEO Lorig stolz. Noch im Dezember wolle man rund 50 Prototypen in Schulen testen, ab Frühjahr 2021 erscheine eine serienmäßige Auslieferung realistisch. Gemeinsam mit dem Main-Kinzig-Kreis sei eine Kooperation geplant, damit man eine praxisnahe Testreihe starten könne und sich der Schulträger in der Praxis überzeugen könne, dass die Geräte leise genug arbeiten und keinen störenden Luftzug verursachen.

„Der Woco-Luftreiniger arbeitet anders als die Geräte von Mitbewerbern nicht mit Filtern, die regelmäßig ausgetauscht werden müssen. Der Arbeitsprozess von Wairify wird mit Leitungswasser gestaltet, das in einen Auffangbehälter gelangt, der hin und wieder geleert werden muss. Dieses Wasser ist nachweislich virenfrei, da die Zellstruktur durch das Plasmafeld zuvor zerstört wurde“, erklärte Dr. Wolf einen weiteren Vorteil des Produktes. Neben niedrigeren Anschaffungskosten profitiere man bei dem Woco-Luftreiniger im Gegensatz zu den auch deutlich schwereren Produkten von Mitbewerbern zusätzlich von niedrigen Betriebs- und Instandhaltungskosten. 

„Wir Freie Demokraten setzen auf Luftreiniger für Schulen. Im Hessischen Landtag haben wir aus diesem Grund einen Antrag eingebracht und die schwarz-grüne Landesregierung leider vergeblich aufgefordert, 109 Millionen Euro hessenweit in die Verbesserung der Hygiene an den Schulen zu investieren, unter anderem durch Anschaffung von Luftreinigern für Schulen, aber auch durch die Installation zusätzlicher Warmwasserwaschbecken“, so der ehemalige Justizminister Hahn. „Auch die Landesregierung hat offensichtlich den Nutzen dieser Luftfiltergeräte erkannt, da in der Staatskanzlei solche Geräte schon eingesetzt werden“, hielt Hahn bei dem Austausch fest. Natürlich müsse man auch die neuen Ergebnisse der THM bewerten, die sich viel gezielter auf Stoßlüften bezieht. Als Sozialdezernent der Stadt Bad Vilbel hat der FDP-Politiker Hahn den Verantwortlichen von Woko angeboten, einen Prototyp in einem praxisnahen Test in einer Kita zu testen.

„Bei ´Wairify´ handelt es sich um ein vielversprechendes Produkt aus dem Main-Kinzig-Kreis. Wir begrüßen es, dass der Kreis Woco die Möglichkeit einräumt, der Technik in den hiesigen Schulen einen Praxistest zu unterziehen. Unternehmen mit einem großem Erfindergeist verdienen eine geschlossene Unterstützung der Politik“, ergänzten der liberale Kreisvorsitzende Protzmann und die FDP Direktkandidatin zur Bundestagwahl 2021 Rahn-Farr.

Foto (von links): Kolja Saß, Anke Pfeil, Bernhard Wolf, Andrea Rahn-Farr, Bernhard Reuss, Michael Lorig, Dr. Anton Wolf, Dr. h.c. Jörg-Uwe Hahn, Daniel Protzmann.

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