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Das kümmert die Jungen und Mädchen aber wenig, die in bunte Regenjacken gehüllt einen Heidenspaß haben, mit Wasser und Schlamm zu experimentieren.

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Schmutzigwerden gehört hier zum Tagesgeschäft und ist ausdrücklich erwünscht. Landrat Thorsten Stolz (SPD) und Bürgermeister Dominik Brasch (Parteilos) haben sich einen Regentag ausgesucht, um dem eingruppigen neuen Waldkindergarten der AWO-Obertshausen einen Besuch abzustatten und über das Konzept der Waldpädagogik mit Fachbereichsleiterin Laura Cisneros zu sprechen. Das Besondere an diesem Waldkindergarten: Er liegt direkt am Wildpark Bad Soden. Da liegt es nahe, dass die Gruppe „Die wilden Frischlinge“ heißt. Denn ebenso wie die tierischen Bewohner des Waldes mögen es auch die Kinder, im nassen Boden zu wühlen und an der frischen Luft zu spielen und zu toben.

„Der waldpädagogische Ansatz erfreut sich zunehmender Beliebtheit und bietet eine reizvolle Alternative zur herkömmlichen Form der Kinderbetreuung“, sagte der Landrat. „Wir wissen, wie wichtig es heute für Familien ist, Familie und Beruf miteinander zu vereinbaren. Deshalb unterstützt der Main-Kinzig-Kreis die Kommunen beim Ausbau der Kinderbetreuungsangebote und gewährt für jede neue Kitagruppe einen Zuschuss in Höhe von 10.000 Euro“, sagte der Landrat. Die für die Kitas zur Verfügung gestellten Mittel stammen aus dem Kreisausgleichsstock.

Bürgermeister Brasch zeigte sich zufrieden mit dem Fortschritt der Bauarbeiten, denn das von der Stadt zur Verfügung gestellte Areal ist noch nicht ganz fertig. Der Platz für den Bauwagen wird derzeit noch mit Hilfe von Baggern hergerichtet. „Es ist toll, dass wir den Eltern und ihren Kindern dieses Angebot machen können, denn die Nachfrage ist auf jeden Fall da“, sagte Dominik Brasch. Auch bei den Erzieherinnen und Erziehern ist das Konzept der Waldpädagogik gefragt, denn die AWO-Obertshausen erhalte immer wieder Anfragen: „Wer hier arbeitet, tut das ganz bewusst und ich freue mich, dass das neue Betreuungsangebot bereits jetzt gut angenommen wird“, so Bürgermeister Brasch. Auf dem Areal direkt in der Nähe des Wildparks Bad Soden haben die Kinder direkten Zugang in den Wald und können täglich die Wildpark-Tiere besuchen. „Auf diese Weise haben die Kinder jeden Tag den Wald und seine Bewohner vor Augen und lernen, wie wichtig die Kreisläufe der Natur sind, indem sie sich mitten darin bewegen und spielerisch lernen“, sagte der Landrat.

Foto: Landrat Thorsten Stolz (rechts) überbrachte einen Zuschuss über 10.000 Euro für den neuen Waldkindergarten in Bad Soden-Salmünster, der direkt am Wildpark angesiedelt ist. Hier mit Bürgermeister Dominik Brasch, Fachbereichsleiterin Laura Cisneros und zwei der Waldkindergarten-Kindern.

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