Bad Soden-Salmünster: Weihnachten vs. Energiekrise

Bildquelle: Stadt Bad Soden-Salmünster

Bad Soden-Salmünster
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Am 23. November wird um 17 Uhr im Kurpark von Bad Soden wieder der größte Kinderweihnachtsbaum Hessens angeschaltet (wir berichteten). "Aber ist das mit der Energiekrise und den Einsparvorgaben vertretbar?", fragt die Stadtverwaltung in einer Pressemitteilung und äußert sich zugleich zu diesem Thema.

"Die besinnlichen Tage stehen vor der Tür und jeder freut sich auf weihnachtlich geschmückte Innenstädte. Durch die Energieeinsparverordnung des Bundes sind die Kommunen aber daran gehalten die Energieverbräuche zu reduzieren. Ist es dann vertretbar, dass dennoch eine Weihnachtsbeleuchtung nicht nur aufgehängt sondern auch eingeschaltet wird? Bürgermeister Dominik Brasch und die Verantwortlichen der Stadt Bad Soden-Salmünster haben hierzu eine klare Meinung: Ja, das ist es!", heißt es in der Pressemitteilung weiter.

„Die Weihnachtsbeleuchtung ist vollständig auf LED umgestellt. Somit liegen die Stromverbräuche in einem durchaus überschaubaren Rahmen. Im vergangenen Jahr wurde für die Weihnachtsbeleuchtung an und über den Straßen sowie an den Weihnachtsbäumen rund 675 Euro für Strom aufgewendet“, führt Bürgermeister Dominik Brasch (parteilos) aus. Mit der diesjährigen Strompreissteigerung würde bei gleichem Umfang der Aufwand rund 20% höher liegen als im Vorjahr.

"Um den Vorgaben zur Stromeinsparung nachkommen zu können, werden in diesem Jahr dennoch kleinere Einschränkungen hinzunehmen sein. So waren bislang in manchen Stadtteilen bis zu drei Weihnachtsbäume aufgestellt. Das wird in diesem Jahr so nicht mehr umzusetzen sein. Stattdessen wird in jedem Stadtteil in diesem Jahr ein zentraler Weihnachtsbaum aufgestellt. Die Beleuchtung an und über den Straßen sowie an der Stolzenburg wurde ebenfalls durch den städtischen Bauhof bereits aufgehängt. Es wird jedoch Reduzierungen bei der abendlichen Leuchtdauer geben", so die Stadtverwaltung.

„Nach den beiden coronabedingten Einschränkungen zur Weihnachtszeit und der aktuellen Energiekrise durch den Krieg in der Ukraine sehnen sich die Menschen nach Normalität. Da ist es umso wichtiger, nicht vollständig auf Traditionen zu verzichten“ so Brasch. „Mit der Reduzierung der Weihnachtsbeleuchtung haben wir einen Weg gefunden, um diese Traditionen weiter zu wahren und gleichzeitig die Energiekosten im gleichen Niveau wie in den Vorjahren zu halten“, lautet das abschließende Fazit des Bürgermeisters.

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Die Bediensteten des städtischen Bauhofs haben bereits die Weihnachtsbeleuchtung im Stadtgebiet von Bad Soden-Salmünster für die anstehende Weihnachtszeit aufgehängt.

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Hessens größter Kinderweihnachtsbaum wird auch in diesem Jahr im Kurpark von Bad Soden im vollen Glanz erstrahlen.

Bildquelle: Stadt Bad Soden-Salmünster


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