Bad Soden-Salmünster: Photovoltaik-Anlage löst Großbrand aus

Bad Soden-Salmünster
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Nach dem verheerenden Feuer in einem Gewerbebetrieb in der Dr.-Richard-Küch-Straße in Bad Soden-Salmünster am vergangenen Mittwoch (29. Mai, wir berichteten), hat die Kriminalpolizei nun erste Hinweise auf die Ursache des Brandes, bei dem rund drei Millionen Euro Sachschaden entstanden sind. Nachdem große Teile der Dachkonstruktion der völlig ausgebrannten Lagerhalle infolge der Brandzehrung eingestürzt waren und zunächst eine Sicherung des Gebäudes erfolgen musste, konnten die Brandermittler am gestrigen Montag die Brandstelle genauer unter die Lupe nehmen.



Demnach hat vermutlich ein technischer Defekt an einer im Gebäude verbauten elektrischen Schalteinrichtung der Photovoltaik-Anlage zu dem späteren Flammen-Inferno geführt, so das vorläufige Ergebnis der Untersuchung, die unter Hinzuziehung eines Gutachters erfolgte. Hinweise auf eine vorsätzliche Brandlegung haben sich bislang nicht ergeben. Offenbar war der Geschehensort nicht nur für die Beamten, sondern in der Zwischenzeit auch für Schaulustige von

Interesse: Trotz Flatterband hatten sich nach dem Feuer Personen in den abgesperrten Bereich begeben und zum Teil wohl auch die Brandruine betreten. Aus diesem Anlass weist die Polizei nochmals eindringlich auf die Beachtung solcher Absperrungen hin, denn Brandorte sind potentielle Gefahrenstellen. Insbesondere können Rest-Ausgasungen und eine nicht absehbare Einsturzgefahr durch angegriffene Gebäudestatik schlimme Folgen nach sich ziehen.

Fotos: Freiwillige Feuerwehr Bad Soden-Salmünster


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