EU-Förderung hautnah erleben

Foto: Johanna Altvater

Bad Soden-Salmünster
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Der SPD-Europaabgeordnete Udo Bullmann besuchte vor kurzem den Main-Kinzig-Kreis, um sich über die Arbeit von SPESSARTregional sowie das Leuchtturm-Projekt Ardeas Seenwelt zu informieren.



In der Geschäftsstelle von SPESSARTregional tauschte sich Bullmann mit Geschäftsführer Thomas Dickert, Regionalmanagerin Sabine Jennert und Bad Soden-Salmünsters Bürgermeister Dominik Brasch (parteilos), dem Vorsitzenden von SPESSARTregional aus. Im Mittelpunkt der Gespräche stand das LEADER-Förderprogramm, das sich als methodischer Ansatz für die Regionalentwicklung in ländlichen Räumen bewährt hat.

Die Vertreter von SPESSARTregional stellten den Verein, sowie ausgewählte Projekte vor, die dank LEADER-Förderung realisiert werden konnten. LEADER fördert die Entwicklung und Umsetzung von Projekten in 20 Kommunen des Main-Kinzig-Kreises und bindet 32 Wirtschafts- und Sozial-Partner ein. Ein Beispiel für die erfolgreiche Umsetzung ist das Mountainbike-Projekt, das seit 2012 eine komplette Wertschöpfungskette rund um das Thema MTB geschaffen hat. LEADER-Projekte wie diese tragen nicht nur zur touristischen Wertschöpfung bei, sondern fördern auch die wirtschaftliche Entwicklung der Region.

Ein weiteres vorgestelltes Highlight war das Projekt „Zickensommer“, das in Kooperation zwischen Landwirtschaft, Gastronomie, Verarbeitung und Handel zur Vermarktung von Ziegenfleisch entwickelt wurde. Dieses Projekt hat gezeigt, dass die entstandenen Strukturen selbst in Krisenzeiten stabil und resilient bleiben. Mit seinem anschließenden Besuch der Ardeas Seenwelt konnte sich Bullmann ein weiteres bedeutendes Projekt vor Augen führen, das durch LEADER-Förderung realisiert wurde. Ziel des Projekts war es, den Freizeit- und Erlebniswert des vormals wenig beachteten Stausees zu steigern und ein informatives Angebot zur Naturlandschaft zu schaffen.

Bürgermeister Brasch und Bernhard Mosbacher, Geschäftsführer von Spessart Tourismus erläuterten Bullmann, sowie den weiteren Anwesenden, unter ihnen SPD-Bundestagsabgeordnete Bettina Müller, SPD-Europabeauftragte Astrid Rost und SPD-Unterbezirksvorsitzender Andreas Hoffmann, den Hergang des Projekts, das im Herbst 2020 begann. Zu den Maßnahmen, die verwirklicht wurden, zählen ein moderner Kiosk-Neubau mit regionalem Verpflegungsangebot, eine Trenntoilettenanlage mit Pflanzenkläranlage, ein Wasserspielplatz zum Thema Stausee, ein Kugelbahnturm, Fahrradständer und eine Ladestation für E-Bikes sowie eine neue Steganlage als Ausgangspunkt für Boots- und Tretbootverleih und Stand-Up-Paddling.

Bullmann zeigte sich beeindruckt von der durchgängigen Storyline des Projekts, bei dem der Graureiher Ardea die Besucher durch die verschiedenen Stationen führt und die Themen durch „Geschichtenerzählen“ näherbringt. Während seines Besuchs betonte Bullmann die Wichtigkeit von Programmen wie LEADER für die Entwicklung ländlicher Regionen. Das LEADER-Programm als Initiative der Europäischen Union sei ein integraler Bestandteil der ländlichen Entwicklungsstrategie und böte den Vorteil, dass die Umsetzenden die Freiheit hätten, Projekte basierend auf den spezifischen Bedürfnissen und Potentialen ihrer Region zu entwickeln – so wie hier im Main-Kinzig-Kreis. Bullmann lobte die Arbeit von SPESSARTregional und die erfolgreichen Projekte wie die Ardeas Seenwelt, die nicht nur touristische Attraktionen schaffen, sondern auch zur wirtschaftlichen und sozialen Entwicklung der Region beitragen.

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Fotos: Johanna Altvater


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